Heizen

Video: Wärmepumpe und Photovoltaik kombinieren

Einsatzbeispiel: Wärmepumpen-Heizung im Neubau

Wärmepumpen brauchen Strom als Antriebsenergie. Umso besser, wenn dieser von der eigenen PV-Anlage stammt – wie im Neubau von Adem Catal. Im Video erklären Experten, worauf es bei der Planung eines solchen Systems ankommt.

Perfekt für Neubauten

In Neubauten können Wärmepumpen ihre Stärken voll ausspielen: Ihr Wärmebedarf ist gering, und die Systemtemperaturen liegen bei Fußbodenheizungen nur bei rund 35 Grad. Unter solchen Bedingungen benötigen Wärmepumpen nur wenig elektrische Anschubenergie.

Mit grünem Strom

Im Zweifamilienhaus von Adem Catal sorgt zudem eine Photovoltaikanlage für Solarstrom vom eigenen Dach, so dass die Wärmepumpe oft mit „grünem Strom“ läuft. Ein Batteriespeicher kann den Solarstrom auf Vorrat halten, so dass zeitliche Lücken zwischen der Gewinnung und dem Verbrauch überbrückt werden können. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn abends nach Sonnenuntergang geheizt wird. Oder im Winter: Hier ist der Solarertrag niedriger, während die Wärmepumpen-Heizung den meisten Strom benötigt. In solchen Fällen muss Strom aus dem Netz dazugekauft werden.

Das Gesamtpaket zählt

Sven Kersten, Experte der EnergieAgentur.NRW, nennt im Video die Richtwerte zur Größe der PV-Anlage, der Leistung der Wärmepumpe und der Größe von Batterie und Warmwasser-Pufferspeicher. Kersten betont, wie wichtig die intelligente Steuerung des Gesamtsystems ist, damit die einzelnen Komponenten möglichst energiesparend zusammenarbeiten.

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