Checkliste Hausbesichtigung: Darauf sollten Sie achten

Hauszustand beurteilen

Foto: iStockphoto/monkeybusinessimages

Legen Sie vor dem Hauskauf viel Wert auf die Besichtigung. Denn wer Mängel nicht erkennt und voreilig den Kaufvertrag unterzeichnet, hat das Nachsehen. In unserer Checkliste erfahren Sie, worauf Sie achten sollten.

Das erfahren Sie in diesem Artikel:

  1. Checkliste: Wohnwünsche und Prioritäten festlegen
  2. Checkliste Hausbesichtigung: Worauf sollten Sie achten?
  3. Beurteilen Sie den Zustand des Hauses

1. Checkliste: Wohnwünsche und Prioritäten festlegen

Machen Sie den Wohnwunsch-Check: Wie möchten Sie gerne leben?
Foto: epr/BetonBild

Legen Sie bereits vor der Besichtigung fest, was Ihnen besonders wichtig ist.

Unsere Checkliste hilft, Wohnwünsche zu definieren und Prioritäten zu setzen. Nach jeder Besichtigung sollten Sie die Liste zur Hand nehmen und prüfen, ob das, was Sie gesehen haben, mit Ihren Ansprüchen übereinstimmt.

2. Checkliste Hausbesichtigung: Worauf sollten Sie achten?

Nicht nur Lage und Umfeld sind entscheidend, sondern auch, ob die Immobilie an sich Ihren Vorstellungen entspricht. Wir bieten Ihnen eine Checkliste, die Sie auf Ihre Besichtigungstermine mitnehmen können.

Drucken Sie die Checkliste aus und füllen Sie sie nach jedem Besichtigungstermin aus. So erhalten Sie einen guten Überblick darüber, ob die Immobilie Ihren Ansprüchen genügt. Außerdem können Sie anhand der ausgefüllten Fragenkataloge die Angebote gut vergleichen.

Die beiden wichtigsten Tipps vorab:

  • Lassen Sie sich nicht zu einer schnellen Kaufentscheidung drängen und besichtigen Sie das Haus mehrmals.
  • Nehmen Sie Freunde mit und lassen Sie sich – wenn es sich um ein sanierungsbedürftiges Haus handelt – beim zweiten oder dritten Mal von einem Architekten oder Bauingenieur begleiten, der Erfahrung in der Altbaumodernisierung hat und Schäden erkennen kann.

3. Beurteilen Sie den Zustand des Hauses

Die Heizung sollte genau unter die Lupe genommen werden.
Foto: Bauherren-Schutzbund e.V.

Für den Laien ist der Sanierungsbedarf einer Gebrauchtimmobilie nur schwer einzuschätzen. Wenn Sie unsicher über den Marktwert oder den baulichen Zustand der anvisierten Immobilie sind, können Sie einen Immobilien- bzw. Bausachverständigen einschalten. Er beurteilt und bewertet den Marktwert der Immobilie.

Denn was viele nicht wissen: Ein gebrauchtes Haus wird „gekauft wie gesehen“. Die Einforderung von Schadenersatzansprüchen ist daher nach dem Kauf nur schwer durchzusetzen.

Der Bausachverständige führt mit Ihnen gemeinsam eine Hausbesichtigung durch. Dabei nimmt er den baulichen und technischen Zustand der Immobilie genau unter die Lupe und zeigt Schwachstellen und Mängel auf sowie den sich daraus ergebenden Sanierungsbedarf. Auf dieser Grundlage gibt der Gutachter eine Wertermittlung der Immobilie ab und unterstützt bei den Preisverhandlungen mit dem Verkäufer.

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