Küche & Haushalt

Küchenstudio oder Tischlerei?

Mit dem richtigen Partner zur neuen Küche

Foto: AMK

Die Planung einer Küche ist immer etwas ganz Besonderes. Zum einen ist der Grundriss jedes Raums ganz individuell. Die Möbel und Geräte müssen also genau in den Raum eingepasst werden. Zum anderen haben die Nutzer unterschiedliche Ansprüche. Die Standard-Küchenzeile aus dem Werbeprospekt passt also nur in seltenen Fällen. Ein guter Küchenentwurf ist immer maßgeschneidert.

Bei der Planung haben Sie die Wahl zwischen Küchenstudio und Tischlerei. Beide Möglichkeiten haben Ihre Vorzüge. Ein Vergleich.

Das erfahren Sie in diesem Artikel:

  1. Das Küchenstudio
  2. Die Tischlerei
  3. Wichtig: gute Referenzen
  4. Der Detailplan
  5. Die Montage

Das Küchenstudio

Die Spanne bei den Küchenstudios reicht von kleinen, inhabergeführten Läden bis hin zu größeren Ketten. Auch die meisten Möbelhäuser haben eine große Küchenabteilung. In den Studios arbeiten Küchenplaner, die sich tagtäglich mit der Materie auseinandersetzen. Sie haben oft einen reichen Erfahrungsschatz und kennen die Module, die verschiedenen Geräte, die Kniffe und Tücken der Küchenplanung.

Die Tischlerei

Bei komplizierten Grundrissen, Dachschrägen oder ausgefallenen Wünschen stoßen Küchenstudios allerdings an ihre Grenzen. Für solche Fälle sind Tischler die wahren Profis. So mancher arbeitet zwar auch mit fertigen Herstellermodulen – in der Werkstatt können sie darüber hinaus aber Schränke und Regale für jede Situation anfertigen.

Auch bei Standardgrundrissen lohnt es sich, beim Schreiner nachzufragen. Vielleicht hat er die bessere Lösung parat? Das Angebot kann dabei durchaus preiswerter sein als das eines vergleichbaren Küchenstudios.

Wichtig: gute Referenzen

Da die Küchenplanung ein sehr komplexes Thema ist, sollte die Tischlerei jedoch einige Erfahrung in diesem Bereich haben. Lassen Sie sich unbedingt entsprechende Referenzküchen zeigen.

Ob Küchenstudio oder Tischlerei – gute Betriebe finden Sie häufig auf Empfehlung. Hören Sie sich im Kollegen- und Bekanntenkreis um. Auch in Internet-Foren wird viel über Küchenbau und -planung diskutiert.

Der Detailplan

Sie haben den Küchenbauer Ihres Vertrauens gefunden? Ein erster Plan ist bereits während der Beratungsgespräche entstanden. Jetzt geht es an die Detailplanung – bis jeder Beschlag, jede Blende und jedes Kabel in einer Stückliste festgehalten ist.

Wenn der Preis noch zu hoch ist, kann vielleicht das eine oder andere Detail verändert werden. Im Tischlerbereich sind die Preise beispielsweise ganz gut über die Materialien der Korpusse oder die Arbeitsplatte steuerbar.

Gute Anbieter messen den Raum für die Detailplanung nochmals selbst aus. In dem Zusammenhang werden auch die Wände auf Tragfähigkeit geprüft – denn voll beladene Hängeschränke können richtig schwer werden.

Erst wenn Sie mit der Planung rundum glücklich sind, unterschreiben Sie einen Vertrag mit dem Küchenstudio oder beauftragen einen Schreiner.

Checkliste Küchenplanung
Unsere Checkliste führt Sie entlang der wichtigsten Fragen für die Küchenplanung. Für das Planungsgespräch mit dem Profi sind Sie damit perfekt vorbereitet.
»Checkliste Küchenplanung

Die Montage

Nach einigen Wochen hält die neue Küche Einzug. Während ein Schreiner sie selbst einbaut, arbeiten die meisten Küchenstudios mit externen Monteuren. Wer seine Küche vom Fachmann fertigen lässt, kann sich jetzt zurücklehnen. Er muss nur bei der Abnahme alle Funktionen testen.

Für Selbermacher geht’s erst richtig los: Hängeschränke montieren, Geräte anschließen, Arbeitsplatte anpassen, Blenden anbringen. Wer sich mit einzelnen Gewerken unsicher ist, sollte einen Fachmann dazuholen. Manchmal muss auch der Profi ran, beispielsweise wenn der Herd mit Starkstrom betrieben wird. Auf den Selbstaufbau gibt es natürlich generell keine Gewährleistung.

Unsere Website setzt Cookies ein – durch die Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden. Hier finden Sie unsere Datenschutzerklärung

Einverstanden