Keller & Garage

Garage oder Carport?

Das Auto sicher unterstellen

Foto: Siebau

Unter dem Carport oder in der Garage ist Ihr Auto gut geschützt: Im Winter gibt es kein lästiges Freikratzen der Scheiben und im Sommer bleibt das Auto angenehm kühl. Wir beschreiben die Vorteile von Carport und Garage und zeigen verschiedene Garagen-Varianten. Was ist besser: Carport oder Garage?

Das erfahren Sie in diesem Artikel:

  1. Die Vorteile eines Carports
  2. Die Vorteile einer Garage
  3. Garagen-Varianten
  4. Fertiggaragen
  5. Was Sie sonst noch beachten sollten

Die Vorteile eines Carports

  • Seine offene Bauweise sorgt für eine optimale Belüftung und versorgt angrenzende Gebäude und Flächen zudem mit mehr Licht. Schädliche Abgase und Feinstaub entweichen besser. Ist der Regenschutz von der Seite zu gering, können Sie dies durch eine Verkleidung der Wetterseite ausgleichen.
  • Gegenüber einer Garage wirkt ein Carport architektonisch eleganter und leichter.
  • Ebenfalls oft entscheidendes Argument: der geringere Anschaffungspreis.
  • Viele Hersteller bieten Bausätze an, die Heimwerker selbst aufbauen können.
  • Eine Baugenehmigung gelingt unter Umständen leichter.

Die Vorteile einer Garage

  • Eine Garage bietet optimalen Rundumschutz – vor Wind und Wetter wie auch vor Langfingern, Vandalen und Mardern.
  • Stauraum: Neben dem Auto finden hier oft noch Fahrräder, die Skiausrüstung oder der Rasenmäher Platz – wer großzügig plant, kann sogar eine Hobbywerkstatt unterbringen. Abstellräume, Kellerräume oder Dachspeicher können integriert werden.
  • Weitere mögliche Zusatznutzen: Solardach, Gründach oder Dachterrasse können auf der Garage Platz finden.

Nachteil: Bei mangelnder Be- und Entlüftung in geschlossenen Garagen bildet sich leicht Rost am Fahrzeug.

Garagen-Varianten

Eine Garage können Sie konventionell oder als Fertiggarage kaufen:

  • Fertiggaragen aus Beton sind preiswert und schnell aufgebaut.
  • Bei Neubauten werden Garagen meist in konventioneller Bauweise gleich ans neue Haus mit an- oder eingebaut.

Platz sparen durch die richtige Garage

Wer auf gleichem Platz eine größere Raumausbeute erzielen möchte, sollte über eine dünnwandige Stahlblechgarage nachdenken. Platz sparen kann man auch beim Garagentor: Schwingtore sind durch ihren Öffnungsradius bei größeren Autos oft ungeschickt. Eine Alternative sind hier Sektionaltore, die sich wie ein Rollladen nach oben öffnen.

Wenn Sie in der Garage ausschließlich das Auto abstellen wollen, sollten Sie Wagenlänge und -breite plus jeweils einen Meter Luft einkalkulieren. Empfohlen werden eine Länge von etwa 5,50 und eine Breite von 3,00 Metern. Zusätzlichen Stauraum müssen Sie entsprechend einplanen.

Reicht das Budget für einen elektrischen Antrieb, lässt sich das Tor bequem per Fernbedienung vom Auto aus öffnen.

Fertiggaragen

Ganz individuell können auch Fertiggaragen gestaltet und ausgebaut werden. Sie haben den Vorteil, dass lediglich ein einfaches Streifenfundament unter Tor- und Rückwand oder ein Vierpunktfundament vorbereitet werden muss, auf das der fertige Garagenkörper als Block aufgesetzt wird.

Fertiggaragen werden per hydraulischem Kranarm oder – bei problematischen Situationen – mit Spezialgeräten aufgestellt. Gegen entsprechenden Aufpreis kann die Anlieferung in einen Innenhof sogar über die Hausdächer hinweg erfolgen.

Mit folgenden Schritten kommen Bauherren zu einer Fertiggarage:

  • Standort auf dem Grundstück festlegen und Bedarf bestimmen
  • Beratungsgespräche beim Hersteller mit anschließendem Ortstermin vereinbaren
  • Bauantrag stellen
  • Auftrag vergeben und Bauplatz nach Herstellerangaben vorbereiten

Danach kann geliefert und – in der Regel – innerhalb eines Tages montiert werden.

Die Preise für Fertiggaragen fangen im vierstelligen Bereich an und erreichen, je nach Größe, Anlieferungssituation und Sonderwünschen auch deutlich fünfstellige Summen. Üblicherweise erhält man ein Festpreisangebot und kann so die Kosten gut planen.

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Was Sie sonst noch beachten sollten

Sowohl für den Carport als auch für die Garage gilt: Sie sollten in Baustil und Material zum Wohnhaus passen. Es gibt sie mit ganz unterschiedlichen Dächern, charakteristischen Formteilen und vielfältigen Fassadenmaterialien.

Erkundigen Sie sich zudem vor der Planung beim Baurechtsamt, ob eine Bauanzeige oder eine Baugenehmigung notwendig ist.

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