Planung der Elektroinstallation: Raum für Raum

Wohnzimmer mit LED-Spots an der Decke

Checkliste Elektroplanung

Foto: Unsplash/Nuddle

Beim Hausbau ist eine sorgfältige Planung der Elektroinstallation essenziell. Wer hier spart, spart am falschen Ende, denn nachträglich Elektroleitungen oder Steckdosen einzuziehen, ist aufwändig, teuer und manchmal sogar unmöglich. Nichts ist ärgerlicher, als im neuen Haus festzustellen, dass eine Steckdose fehlt oder eine Leuchte nicht angebracht werden kann, weil der dazugehörige Stromanschluss fehlt.

Wir haben eine Checkliste für Bauherren ausgearbeitet, die hilft, die Elektroinstallation optimal und vorausschauend zu planen und nichts Wichtiges zu vergessen. Die Übersicht zeigt, welche Steckdosen, Beleuchtungsauslässe und weiteren Anschlüsse als Standardausstattung für jeden Raum empfehlenswert sind.

Das erfahren Sie in diesem Artikel:

  1. Wohnzimmer
  2. Schlafzimmer
  3. Arbeitszimmer
  4. Kinderzimmer
  5. Flur und Treppenhaus
  6. Küche
  7. Bad
  8. Wasch- und Hauswirtschaftsraum
  9. Haustür, Garten, Terrasse und Garage
  10. Technikraum

Generelle Empfehlung für alle Räume

  • Ideal platziert neben jeder Tür sind:
    • ein Lichtschalter, mit dem Sie die Raumbeleuchtung aktivieren können,
    • ein Steckdosenanschluss,
    • ein Regler für die Raumtemperatur.
  • Rauchmelder sind in den Wohnräumen Pflicht. Wer Batteriebetrieb vermeiden möchte, kann von Anfang an einen Stromauslass für den obligatorischen Rauchmelder an der Zimmerdecke vorsehen.
  • Sehen Sie pro Raum mindestens eine Deckenleuchte oder Spots für die allgemeine Raumbeleuchtung vor.
  • Auch die Anschlüsse für elektrische Rollläden oder Jalousien sollten für jeden Raum mitgedacht werden.

Wohnzimmer

Gemütliches indirektes Licht im Wohnzimmer
Gestreutes, indirektes Licht ist häufig viel gemütlicher als direktes Licht.

Legen Sie bei der Planung der Elektroinstallation fürs Wohnzimmer besonderes Augenmerk auf eine stimmungsvolle Beleuchtung. Das gelingt am besten, wenn Sie an verschiedenen Punkten des Raumes unterschiedliche Leuchten platzieren. Zugleich ist das Wohnzimmer die Multimediazentrale des Hauses, die gut vorausgeplant werden sollte.

Leuchten

Wer sich ein gemütliches Wohnzimmer wünscht, sollte nicht nur eine Deckenleuchte in der Raummitte platzieren, sondern mindestens zwei bis drei verschiedene Beleuchtungsgruppen vorsehen:

  1. die allgemeine Raumbeleuchtung an der Decke (ideal sind mehrere dimmbare Spots)
  2. eine separate Beleuchtung für die Couch (beispielsweise eine Pendelleuchte über dem Couchtisch oder/und eine Leselampe)
  3. Wandleuchten für die indirekte Beleuchtung, beispielsweise an der Fernsehwand.

Generell empfehlenswert fürs Wohnzimmer sind dimmbare Leuchten oder vernetzte Beleuchtungssysteme, mit denen Sie stimmungsvolle Lichtszenerien per Smarthome-Anwendung im Wohnzimmer schaffen können.

Steckdosen

Genereller Tipp: Sparen Sie nicht mit Steckdosen!

  • Planen Sie hier mindestens drei Steckdosen hinter der Multimedia-Anlage ein.
  • In jeder Raumecke ist zusätzlich mindestens eine Doppelsteckdose sinnvoll, um beispielsweise Steh- oder Tischleuchten, das Handy oder andere elektrische Geräte anschließen zu können.

Weitere Anschlüsse

Möbel für Flachbildfernseher
Eine solche Multimediazentrale erfordert den Anschluss verschiedener elektrischer Geräte.
Jahnke
  • Wo stehen Fernseher und HiFi-Anlage? Platzieren Sie unbedingt einen Antennen- und Multimediaanschluss hinter der Multimedia-Anlage, für den Empfang von Internet, TV und Radio.
  • Obligatorisch ist außerdem ein separater Telefonanschluss, am besten gleich in Kombination mit einer Doppelsteckdose.
  • Wer eine Surround-Anlage oder einen Beamer plant, sollte außerdem ein Leerrohr einplanen, in das später ein Lautsprecherkabel vom Fernsehbildschirm bis zur Sitzgruppe geführt werden kann. Dieses Leerrohr wird unter den Bodenbelägen verlegt und ist später "unsichtbar". Sie ersparen sich somit unansehnliche Kabelverlegungen durch den Raum.
Installationsplan für ein Haus mit Elektrosymbolen

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Schlafzimmer

Mit LED's beleuchteter Kleiderschrank
Der Kleiderschrank sollte gut ausgeleuchtet sein, um einen guten Blick auf die Garderobe werfen zu können.
K. Dunker

Generell gilt für die Planung der Elektroinstallation im Schlafzimmer, dass Sie es später so bequem wie möglich haben sollten. Denn nichts ist nerviger, wenn man es sich bereits im Bett gemütlich gemacht hat, und nochmal aufstehen muss, um den Lichtschalter zu betätigen. Oder noch schlimmer: im Dunkeln herumtappen muss, um den Lichtschalter zu suchen.

Heißt: Vom Bett sollten Sie Zugriff auf alle Leuchten des Zimmers haben. Außerdem sollte es die Möglichkeit geben, Elektrogeräte (wie Heizdecke, Fön oder Wärmelampe) anzuschließen. Wie viele Elektrogeräte Sie darüber hinaus in Ihrem Schlafzimmer wünschen, hängt ab von Ihren persönlichen Vorlieben.

Leuchten

  • Ideal sind schwenkbare Leuchten an der Decke, deren Abstrahlwinkel Sie auf den Kleiderschrank richten können.
  • Zusätzlich sollte es an der Wand hinter dem Kleiderschrank einen Anschluss für eine Schrankbeleuchtung geben. Notlösungen mit nachträglich angebrachten Batterieleuchten im Schrank lassen sich so vermeiden.
  • Wandleuchten neben jeder Bettseite sind ungemein praktisch, um Platz auf dem Nachttisch zu sparen. Außerdem können sie (im Gegensatz zu Tischleuchten) nicht versehentlich im Dunkeln umgestoßen werden.
  • Pflicht ist jeweils ein Lichtschalter neben dem Bett, mit dem Sie die Raumbeleuchtung an- oder ausschalten können.
  • Wer Wert auf eine romantische Atmosphäre legt, sollte über dimmbare Leuchten nachdenken. Stimmungsvoll ist auch eine indirekte Beleuchtung (beispielsweise von Dachgauben) mittels LED-Strahlern. Wenn Sie solche "Spezialeffekte" planen, sollten Sie auch hier schon an die nötigen Stromanschlüsse denken.

Keine Lust auf Elektrosmog während des Schlafens?

Für diese Fälle ist ein Netzfreischalter fürs Schlafzimmer ideal. Er trennt alle elektrischen Leitungen und Anschlüsse vom Netz (verursacht somit keine elektrischen Felder mehr), sobald der letzte Stromverbraucher ausgeschaltet wurde. Erst wenn Sie wieder einen Stromverbraucher betätigen, beispielsweise einen Lichtschalter, fließt der Strom wieder.

Steckdosen

Sehen Sie an jeder Bettseite (sowie an einer weiteren Wandseite) eine Doppelsteckdose vor, um kleinere Elektrogeräte anschließen zu können.

Weitere Anschlüsse

Sie lieben es, im Bett zu fernsehen oder Radio zu hören? Dann planen Sie einen Multimediaanschluss ein. Er ermöglicht es, mehrere Geräte anzuschließen.

Arbeitszimmer

schreibtischlampe kupfer glanze modern
Ideal sind Schreibtischleuchten mit schwenkbarem Arm und drehbarem Kopf, um den Lichtkegel genau ausrichten zu können.
home24

Bei der Planung der Elektroinstallation fürs Arbeitszimmer gilt vor allem: Sparen Sie nicht mit Steckdosen!

Steckdosen

  • Am Schreibtisch sollten Sie mindestens fünf Steckdosen für die verschiedenen Arbeitsgeräte einplanen (beispielsweise für Monitor, Drucker, PC, Laptop, Telefon)
  • Pflicht ist auch ein Multimedia- und Antennenanschluss (für Telefon, Internet, Radio), idealerweise auch noch in einer zusätzlichen Raumecke, falls Sie später mal bei der Raumplanung umdisponieren möchten. Nicht alles lässt sich genau vorausplanen.
  • Besonders wichtig im Arbeitszimmer ist ein Überspannungsschutz für die technischen Geräte.

Leuchten

  • Planen Sie eine normale Deckenbeleuchtung sowie
  • eine weitere, separate Beleuchtung für den Arbeitsplatz.

Kinderzimmer

Kinder brauchen Platz, um sich persönlich entfalten zu können. Die Einrichtung des Kinderzimmers sollte deshalb gut durchdacht sein.
Foto: epr/allnatura.de

Die Planung der Elektroinstallation fürs Kinderzimmer ist insoweit komplex, als sie die Anforderungen fürs Schlafzimmer, Arbeitszimmer und Wohnzimmer in einem Raum kombiniert.

Sie sollte zudem besonders flexibel sein, denn auf dem Weg vom Kind zum jungen Erwachsenen kommt es häufiger vor, dass die Raumplanung wieder umgeschmissen wird − und plötzlich wechseln Bett oder Schreibtisch die Raumseite. Lassen Sie also Raum für spätere Umstellungen der Möbel.

Leuchten

  • Obligatorisch ist eine Deckenleuchte für die allgemeine Beleuchtung.
  • Ideal wäre neben dem Bett eine Wandleuchte plus ein Lichtschalter. Wer flexibler bleiben möchte, plant mit Steckdosen, an die Tischleuchten angeschlossen werden können.

Steckdosen

  • Planen Sie in jeder Raumecke mindestens eine Doppelsteckdose ein, um flexibel zu bleiben.
  • Am Bett sollte es mindestens eine Doppelsteckdose geben.
  • Sehen Sie am Schreibtisch mindestens drei Steckdosen für technische Geräte vor (Computer, Drucker, Monitor)
  • Denken Sie besonders an die Kindersicherung von Steckdosen.

Weitere Anschlüsse

  • Am Schreibtisch sollten Sie eine Multimediadose für Internet, Radio und TV einplanen, zusätzlich mindestens eine weitere in der diagonal gegenüberliegenden Raumecke, falls sich die Planungen ändern.
  • Wissen Sie schon, wo voraussichtlich der Fernseher oder eine Hifi-Anlage stehen werden? Planen Sie auch hier dieselbe Ausstattung wie für den Schreibtisch ein.

Übrigens: Ein Netzfreischalter lohnt sich im Kinderzimmer meist nicht, weil hier in der Regel zu viele auf Dauerbetrieb angelegte Stromverbraucher laufen (PC, Hifi-Anlage, Fernseher), die verhindern, dass der Netzfreischalter anspringt.

Flur und Treppenhaus

Treppenbeleuchtung
Geschickt angebrachte Leuchten bieten Orientierung, reduzieren das Unfallrisiko und rücken die Wohnungstreppe auch gestalterisch in das richtige Licht.
Foto: Stadler Treppen

Bei der Planung der Elektroinstallation für Treppen und Flure spielt die Beleuchtung eine besonders große Rolle. Die "Verkehrswege" des Hauses sollten hell und gut beleuchtet sein, um sie sicher durchqueren zu können.

Leuchten

Eine optimale Beleuchtung des Eingangsbereiches, der Flure und des Treppenhauses ist wichtig, damit diese "Verkehrswege" sicher begangen werden können. Optimal ist der Einsatz von Bewegungsmeldern mit Zeitautomatik. Das hat mehrere Vorteile:

  • Die Leuchten schalten sich automatisch ein, sobald der Raum betreten wird. Das ist praktisch, wenn man im Dunkeln das Haus betritt , aber auch, wenn man beispielsweise gerade Einkäufe durchs Haus transportiert und keine Hand frei hat, um den Lichtschalter zu betätigen.
  • Nach einer voreingestellten Zeit (beispielsweise zwei Minuten) schalten sich die Lichtschalter wieder aus. Da die Flure ohnehin nur meist schnell durchquert werden, um zum nächsten Raum zu gelangen, nimmt ein Bewegungsmelder das ständige Betätigen von Lichtschaltern ab und spart so Energie (erfahrungsgemäß wird allzu häufig vergessen, das Licht wieder auszuschalten).

Planen Sie zusätzlich zu den Bewegungsmeldern noch mindestens einen Lichtschalter an jedem Treppenauf- und abgang sowie auf jedem Geschoss ein.

Beleuchtung des Eingangsbereichs

Beleuchtete Garderobe
Die Flurgarderobe sollte ebenso gut ausgeleuchtet sein wie der Kleiderschrank im Schlafzimmer.
K. Dunker
  • Der Eingangsbereich benötigt mindestens eine Deckenleuchte,
  • eine Spiegelbeleuchtung,
  • eine Garderobenbeleuchtung

Beleuchtung des Treppenhauses

Wandleuchten sind ideal, um die Treppe seitlich zu beleuchten, beispielsweise mittels Spots oder LED-Streifen.

Beleuchtung der Flure

Optimal sind Deckenleuchten, die per Serienschalter aktiviert werden. So werden mehrere Leuchten oder Spots gleichzeitig angeschaltet.

Steckdosen

Im Eingangsbereich und den Fluren sollten in jedem Geschoss mindestens ein bis zwei Steckdosen (beispielsweise für den Anschluss des Staubsaugers) verbaut sein.

Weitere Anschlüsse

Im Eingangsbereich brauchen Sie selbstverständlich auch elektrische Anschlüsse für die Klingel, den Summer, optional auch eine Tür- oder Videosprechanlage, um sehen zu können, wer zu Ihnen kommen möchte.

Tipp: Unterverteiler in den Fluren platzieren

Jedes Geschoss braucht einen Unterverteiler, der die Stromkreise bündelt. Gut aufgehoben ist er beispielsweise im Flur, der ohnehin nicht zum Wohnen genutzt wird. Der Unterverteilerschrank sollte gut zugänglich für einen Handwerker sein, darf also nicht durch Möbel "zugebaut" werden.

Küche

Die Elektroplanung der Küche ist für den Laien recht komplex und praktisch kaum zu bewerkstelligen, wenn man noch kein Gespräch mit dem Küchenplaner geführt hat. Die Küchenplanung sollte deshalb bereits abgeschlossen sein, bevor Sie mit der Planung der Elektroinstallation beginnen. Reichen Sie diese Pläne an Ihren Elektriker weiter − dann geht die anschließende Elektroplanung umso schneller von der Hand.

LED-Leuchten bei der Küchenzeile
Wer in der Küche hantiert, braucht eine helle Beleuchtung der Arbeitsflächen.
K. Dunker

Leuchten

  • Sie benötigen eine Deckenleuchte für die übliche Raumbeleuchtung.
  • Zusätzlich eine Wandbeleuchtung für den Arbeitsbereich. Häufig sind sie in die Küchenmöbel integriert, einen Stromanschluss benötigen Sie somit hinter den Küchenmöbeln.
  • Über dem Esstisch sollten Sie einen Deckenauslass für eine dimmbare Pendelleuchte vorsehen. So können Sie gleichermaßen ein stimmungsvolles Abendessen bei gedämpftem Licht genießen, während das Kind am nächsten Tag seine Schularbeiten bei hellem Arbeitslicht am Esstisch erledigt.

Steckdosen

  • Sie brauchen je einen separaten Anschluss für
    • Herd (Achtung, Starkstromanschluss!)
    • Geschirrspüler
    • Kühl-/Gefrierschrank
    • Dunstabzugshaube
    • Mikrowelle
    • Spüle (Warmwasser).
  • Außerdem brauchen Sie entlang der Arbeitsfläche insgesamt ca. zehn Steckdosen (für Kaffeemaschine, Toaster, Mixer, Küchenmaschine Brotschneidemaschine und alles übrige, das Sie jetzt oder in der Zukunft Ihr Eigen nennen). Aber Achtung: Nicht mehr als vier Steckdosen pro Stromkreis!
Unterputzradio mit eingestellten Radiosender
Ein Unterputzradio ist spritzwassergeschützt und verbraucht wenig Platz.
K. Dunker

Weitere Anschlüsse

Wer Musik liebt, möchte sie bestimmt auch in der Küche hören. Denken Sie auch an:

  • einen Radioanschluss in der Küche, das lässt sich sogar besonders platzsparend und elegant mit einem speziellen Unterputzradios inklusive Lautsprecher realisieren oder alternativ
  • Lautsprecherkabel von der HiFi-Anlage im Wohnzimmer bis in die Küche

Bad

Decken- und Spiegelbeleuchtung im Badezimmer
Eine integrierte Spiegelbeleuchtung sollten Sie an der Wand hinter dem Spiegel einplanen.
Banovo

Für die Elektroplanung im Bad gilt die gleiche Empfehlung wie für die Küche: Sprechen Sie als erstes mit Ihrem Badplaner. Erst wenn die Badplanung abgeschlossen ist, sollten Sie mit der Planung der Elektroinstallation fürs Bad und WC loslegen.

Generell gilt:

  1. Reichen Sie die Badplanung unbedingt an Ihren Elektriker weiter, damit er eine normgerechte und sichere Elektroplanung erstellen kann.
  2. Wasser und Elektrik vertragen sich nicht. Da es sich bei Bad und WC um Feuchträume handelt, steht der sichere Anschluss der elektrischen Geräte an erster Stelle. So können elektrische Anschlüsse beispielsweise nicht einfach nach Belieben platziert werden, sondern es müssen gesetzlich geregelte Mindestabstände eingehalten werden. Ihr Elektriker weiß Bescheid, wie eine sichere Elektroninstallation durchgeführt werden muss.

Leuchten

Bei Planung der Elektroinstallation fürs Badezimmer ist empfehlenswert, zwei bis drei Beleuchtungsgruppen vorzusehen:

  1. für die allgemeine Raumbeleuchtung
  2. für die Spiegelbeleuchtung
  3. Optional, aber sehr stimmungsvoll, ist eine separate Beleuchtung der Badewanne sowie dimmbare Leuchten.
Badezimmer mit stimmungsvoller Beleuchtung
Das Badezimmer als Wellnessoase: Die richtige Beleuchtung spielt dabei eine große Rolle.
Banovo

Steckdosen

  • Platzieren Sie mindestens drei Steckdosen am Spiegel (denken Sie an elektrische Geräte wie Fön, beleuchteter Kosmetikspiegel, Rasierapparat oder elektrische Zahnbürste, die Sie hier möglicherweise anschließen möchten).
  • separate Steckdosen brauchen Sie für stromintensivere Geräte wie
    • einen Whirlpool
    • einen elektrischen Handtuchtrockner
    • eine Sauna (Achtung, Starkstromanschluss)

Weitere Anschlüsse

Das Bad hat sich in den letzten Jahrzehnten von der "Nasszelle" zur Wellnessoase gewandelt. Überlegen Sie: Wie möchten Sie Ihr Bad nutzen? Möchten Sie hier Radio hören oder möglicherweise sogar aus der Badewanne fernsehen?

  • Für diese Zwecke sollten Sie einen Antennen- oder Multimediaanschluss einplanen.
  • Auch hier lassen sich wieder Lautsprecheranschlüsse aus dem Wohnzimmer ins Bad oder alternativ ein Unterputzradio verlegen.

Wasch- und Hauswirtschaftsraum

Leuchten

Neben der obligatorischen Deckenleuchte könnte ein Pendelleuchte über dem Arbeitsbereich (Nähmaschine?) praktisch sein.

Steckdosen

  • Planen Sie für die Waschmaschine und den Trockner je einen eigenen Steckdosenanschluss ein.
  • Je nach Größe und Ausstattung Ihres Hauswirtschaftsraum sollten Sie außerdem mindestens drei Steckdosen einplanen für
    • Staubsauger
    • Nähmaschine
    • Bügeleisen
    • Radio

Weitere Anschlüsse

Wer plant, sich im Hauswirtschaftsraum länger aufzuhalten, um hier zu bügeln, Wäsche zusammenzufalten oder zu nähen, kann über ein Unterputzradio (Antennenanschluss!) oder ein Lautsprecherkabel aus dem Wohnzimmer nachdenken.

Haustür, Garten, Terrasse und Garage

Beleuchtete Haustür
Die Beleuchtung am Eingangsbereich eines Hauses sorgt in den dunklen Wintermonaten für mehr Sicherheit, denn Einbrecher halten sich von gut beleuchteten Grundstücken meist fern. An dieser innovativen Tür ist eine LED-Lichtleiste im Türgriff integriert.
Hörmann

Die Außenbereiche werden bei der Planung gerne vergessen, dabei sind sie genauso wichtig und lassen sich später nur schwer nachrüsten. Gehen Sie bei der Planung der Elektroinstallation deshalb vorausschauend vor.

Leuchten

  • Haustür: Sinnvoll ist eine Wandleuchte, die per dämmerungsgesteuerten Bewegungsmelder anspringt. Optional können Sie zusätzlich (je nach Strecke) eine Wegbeleuchtung einplanen.
  • Kellertür: Liegt der Kellerausgang zum Garten, sollten Sie ebenfalls einen dämmerungsgesteuerten Bewegungsmelder installieren. Die Automatik hilft im Dunkeln sehr, und es hat auch eine gewisse Schutzwirkung gegen Einbrecher.
  • Garage: Sie benötigen mindestens eine Deckenleuchte oder Wandleuchten zu beiden Garagenseiten. Optional auch eine Beleuchtung am Werkarbeitsplatz.
  • Terrasse: Planen Sie mindestens eine Wandbeleuchtung ein, um an lauschigen Sommerabenden eine schöne Zeit genießen zu können, ohne im Dunkeln zu sitzen.
  • Was die weitere Gartenbeleuchtung betrifft, hängt von Ihrer Gartenplanung und Ihren Wünschen ab. Soll es Leuchten neben der Terrasse, eine Pool- oder eine Wegbeleuchtung geben? Möchten Sie vielleicht einen Baum von unten anstrahlen?
Einbruchschutz mit Lichtsteuerung
Einbruchschutz mit Lichtsteuerung: Die Ferienfunktion simuliert die Anwesenheit der Hausbewohner durch zufälliges Einschalten verschiedener Leuchten.
Foto: epr/Hager

Steckdosen

  • Haustür: Planen Sie mindestens eine wassergeschützte Steckdose ein, beispielsweise für den Anschluss einer Lichterkette (Weihnachtsbeleuchtung) oder eines Elektrogeräts (zum Beispiel des Staubsaugers für die Autoreinigung).
  • Garage: Planen Sie mindestens zwei Steckdosen an jeder Seite ein. Wenn Sie einen Werkarbeitsplatz haben, auch mal mehr. Eine Kreissäge benötigt einen Starkstromanschluss!
  • Terrasse: Sie benötigen mindestens zwei Steckdosen, beispielsweise für den Anschluss eines Rasenmähers, Elektrogrills oder anderer elektrischer Geräte.
  • Garten: Mindestens zwei Steckdosen sollten Sie bis in den Garten verlegen, beispielsweise für den Anschluss einer Teichpumpe, eines Sprudelsteins oder für Pooltechnik.

Weitere Anschlüsse

Wer eine Markise anbringen möchte, sollte hierfür schon den dafür notwendigen Stromanschluss an der Außenwand bereithalten.

Technikraum

Smarte Thermostatventile über App steuern
Smarte Thermostatventile lassen sich ins vernetzte Haus integrieren und zentral über eine App steuern.
Intelligent heizen/Björn Lülf

In jedem Haus gibt es auch einen Technikraum für Heizung, Strom, Telekommunikation. Legen Sie den optimalen Standort für die Hausanschlussstelle rechtzeitig und gemeinsam mit dem örtlichen Netzbetreiber fest.

Die Anschlüsse, die Sie hier benötigen, kann von Ihrem individuellen Heizsystem ab. Besprechen Sie dies am besten mit Ihrem Heizungsinstallateur.

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