Bauanleitungen

Anleitung: Ein Podest selber bauen

Mehr Stauraum im Wohnzimmer oder Kinderzimmer

Foto: Toom

Hier erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie selbst ein Wohnpodest bauen können. Ein Podest im Zimmer bietet viele Vorteile:

  • Ein Podest im Wohnbereich schafft besonders in einem großen Raum eine praktische Gliederung.
  • Auf erhöhter Ebene entsteht ein Rückzugsort, an dem Sie entspannt lesen, essen oder sich ausruhen können.
  • Auch als Spielfläche für Kinder eignet es sich hervorragend.
  • Ein Podest bietet außerdem viele Möglichkeiten für zusätzlichen Stauraum.

Und das Beste: Ein Podest zu bauen ist gar nicht so schwer. Sie erhalten hier die komplette Material- und Werkzeugliste sowie eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung als kostenlosen PDF-Download.

Natürlich können Sie, basierend auf dieser Idee, weitere kreative Lösungen und Erweiterungen durchführen. Größe, Form und Höhe können Sie Ihren persönlichen Wünschen anpassen.

Tipp

In unserer Bauanleitung für ein Podest im Bad finden Sie ein ganz ähnliches Podest zum Nachbauen. Es ist vor allem für Familien mit Kindern sehr praktisch. Es hilft Kindern, ihre Badutensilien einfacher zu erreichen und auch der Gang zur Toilette wird den Kleinen durch die angepasste Höhe erleichtert. Nach ein paar Jahren können Sie die zweite Ebene ganz einfach wieder abbauen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Ein Wohnpodest bauen

Mittelschwer
ca. 400 Euro
ca. 2 Tage

Material

  • Spanplatten, 19 mm dick, und OSB-Verlegeplatten, 18 mm dick (den Zuschnittplan sowie die genaue Maße finden Sie im PDF-Download)
  • 6 UK-Latten, gehobelt
  • Fußbodensiegellack
  • Winkelverbinder
  • Senkkopfschrauben
  • Dübel und Schrauben zur Wandbefestigung
  • Holzspachtelmasse

Werkzeug

  • Zollstock, Bleistift
  • Akkuschrauber
  • Handkreissäge mit Führungsschiene
  • 5- und 6-mm-Holzbohrer
  • Schlagbohrmaschine
  • 8-mm-Steinbohrer
  • Senker
  • grobes und feines Schleifpapier (Körnung 80, 120, 280)
  • Malerkrepp, Lackrolle, Pinsel
  • Spachtelmasse, Spachtel

Kostenlose Bauanleitung zum Ausdrucken

Hier erhalten Sie die komplette Material- und Werkzeugliste sowie eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung durch das Projekt.

So geht's!

1

Lassen Sie sich die Spanplatten und die OSB-Platten im Baumarkt zuschneiden. Verschrauben Sie zunächst die Regale laut Montageanleitung, später die Stufen. Verspachteln Sie die Schraubenköpfe mit Holzspachtelmasse. Anschließend schleifen Sie alle Flächen mit Schleifpapier und brechen die Kanten.

2

Grundieren Sie die Stufe, sowie die vorderen Längs- und Querstützen mit Fußbodensiegellack. Diese beiden Stützen dienen später als Rückwand für die Regale. Für die Unterkonstruktion befestigen Sie zunächst – mit den Oberkanten bündig – abschließend an allen sechs Querstützen eine Verbindungsleiste.

3

Verschrauben Sie dann die unlackierte Längsstütze mit einer unlackierten Querstütze. Rücken Sie diesen Winkel von der Wand ab, damit Sie noch gut mit dem Akkuschrauber hantieren können.

4

Verschrauben Sie die Längsstützen mit den Querstützen. Um den Abstand zwischen den Querstützen zu ermitteln, stellen Sie die Streben dazwischen. Verschrauben Sie auch diese mittig und zueinander versetzt.

5

Befestigen Sie das Untergestell an den Wänden. Dann befestigen Sie die Regale an den außen liegenden Längs- und Querstützen. Legen Sie hierzu die Regale an den entsprechenden Stellen an das Untergestell und markieren die Positionen. Rücken Sie die Regale wieder ab, bohren an diesen Stellen vor und schrauben Sie die Regale dann von der Innenseite des Untergestells fest. Verfahren Sie genau so mit der Treppenstufe.

6

Nun wird die Bodenfläche verlegt: An den äußeren Kanten sollten weder Nut noch Feder der Verlegeplatten zu sehen sein. Sägen Sie daher von einer Verlegeplatte die beiden Kanten mit der Nut im Abstand von zirka 15 mm parallel ab, so daß eine gerade Kante entsteht. Schrauben Sie diese Platte an der vorderen rechten Ecke auf. Dann messen Sie den Abstand nach links zur Wand, sägen ein entsprechendes Stück von der nächsten Verlegeplatte ab und sägen die Kante wie bei der ersten Platte ab.

7

Sägen Sie alle weiteren Platten nacheinander so zurecht, dass immer eine Nut und eine Feder ineinandergreifen. Beim Absenken der letzten beiden Platten legen Sie ein Stückchen Pappe oder ähnliches vor die Wand, damit diese nicht beschädigt wird. Schrauben Sie alle Verlegeplatten an den Verbindungsleisten fest und verspachteln die Schraubenköpfe. Kleben Sie rundherum alle Kanten von der Bodenfläche ab und tragen Sie den Fußbodensiegellack auf. Nach dem Trocknen schleifen Sie die Fläche und tragen den Lack ein zweites Mal auf.

Konzeption und Fotos: Toom

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