Alltagstipps

Tipps für den Hausputz

Hausputz leicht gemacht

Foto: Pixabay

Der Hausputz gehört wahrscheinlich für die wenigsten zu den Lieblings-Freizeitbeschäftigungen. Hier einige Tipps, wie Sie das Haus leicht und schnell sauber machen können.

Das erfahren Sie in diesem Artikel:

  1. Die richtige Ausstattung
  2. Mikrofasertücher gegen hartnäckige Flecken
  3. Darauf sollten Sie achten

Die richtige Ausstattung

Für jeden Fleck gibt es mittlerweile das passende Mittel. Aber: ein riesiges und umfassendes Equipment ist gar nicht nötig. Als mögliche Grundausstattung reichen aus:

  • ein milder Allzweckreiniger für Fliesen, Oberflächen und die meisten Fußböden
  • Scheuermilch für hartnäckigen Schmutz
  • Spülmittel für leichte Verschmutzungen und Fenster.
  • Zitronensäure aus der Drogerie hilft gegen Kalkablagerungen. Dafür zwei Esslöffel pro Liter warmem Wasser auflösen. Das entkalkt auch Kaffeemaschine und Wasserkocher. Essig bekämpft den Kalk ebenso, allerdings ist der Geruch penetrant und in hoher Konzentration gesundheitsschädlich.

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Mikrofasertücher gegen hartnäckige Flecken

Dank ihrer hauchdünnen und aufgerauhten Struktur entfernen Mikrofasertücher sogar hartnäckigen Schmutz.
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Ganz ohne Reinigungsmittel kommen Sie mit Mikrofasertüchern aus. Das lohnt sich doppelt: Der Verzicht auf chemische Substanzen schont Gesundheit und Geldbeutel gleichermaßen. Jede Faser ist 100-mal feiner als ein Menschenhaar. Deshalb können sie in die kleinsten Poren eindringen. Verglichen mit dem eigenen Volumen kann ein Tuch bis zu sechsmal mehr Schmutz aufnehmen.

Anwendungstipps:

  • Mikrofasertücher nie mit Putzmitteln verwenden. Sonst verkleben die Fasern. Falls Sie dennoch Reiniger einsetzen möchten, normale Lappen nehmen.
  • Vor Gebrauch gut auswringen. Je nasser das Tuch, desto weniger Schmutz nimmt es auf. Alternative: Putzoberfläche mit Wasser besprühen und mit einem trockenen Tuch abwischen. Nicht zu starken Druck ausüben.
  • Nach Gebrauch das Tuch mit wenig Gallseife auswaschen. Erst nach mehrmaliger Verwendung muss es in die Maschine (60 °C, Waschbeutel, kein Weichspüler).
  • Die Tücher nicht für Hochglanzoberflächen oder offenporige Oberflächen, zum Beispiel von geölten Möbeln oder Böden, benutzen. Sie könnten sie aufrauen.

Darauf sollten Sie achten

  • Beim Putzen wird jede Menge Staub aufgewirbelt. Deshalb sollten Sie während der ganzen Aktion viel lüften. Auch wegen der Putzmitteldämpfe!
  • Arbeiten Sie sich von oben nach unten vor: Zuerst die Spinnweben von den Decken entfernen, dann die Regale abstauben und zuletzt den Boden wischen.
  • Einweichen spart Kraft: Reinigungslösung erst einige Minuten arbeiten lassen und dann abwischen.
  • Gewöhnen Sie sich an, beide Hände mit Schwamm oder Tuch zu bestücken. Dann geht’s doppelt schnell.
  • Hässliche Schlieren beim Fensterputz? Schuld daran sind oft Putzmittelrückstände. Nehmen Sie einen Schwamm, und träufeln Sie nur wenige Tropfen Spülmittel ins Wasser. Danach mit einem Abzieher nachwischen. Wichtig: Die Gummilippe vor jedem Ansetzen abwischen.

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