Hausmittel bei Insektenstichen

Gegen Mückenstiche gibt es effektive Hausmittel

Juckende Insektenstiche behandeln

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Sommerzeit ist Insektenzeit. Wer von Mücken, Bienen oder Wespen gestochen wird, spürt oft noch einige Tage danach die Nachwirkungen. Mit diesen Hausmitteln gegen Insektenstiche verschaffen Sie sich schnelle Linderung bei juckenden oder schmerzenden Stichen.

Wer von Stechmücken, Bienen oder Wespen gestochen wird, kann sich schnell durch Hausmittel gegen Insektenstiche Linderung verschaffen. Aber Achtung: Wer allergisch auf Insektengift reagiert, sollte nicht herumexperimentieren, sondern gleich einen Arzt aufsuchen.

Das erfahren Sie in diesem Artikel:

  1. Insektenstiche vorbeugen
  2. Hausmittel gegen Wespenstiche
  3. Hausmittel gegen Bienenstiche
  4. Hausmittel gegen Mückenstiche

Insektenstichen vorbeugen

Insekten werden von SChweißgeruch angezogen
Eine erfrischende Dusche nach einem heißen Sommertag kühlt nicht nur ab, sondern verhindern auch, dass Mücken vom Schweißgeruch angezogen werden.
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Um Insektenstichen vorzubeugen, ist es ratsam, nicht in Panik zu geraten, wenn Wespen und Bienen um Sie herumschwirren. Bei Mücken gehen viele Experten davon aus, dass sie von dunklen Farben angezogen werden – wer also dunkle Kleidung trägt, wird häufiger gestochen, wer helle Kleidung trägt, weniger häufig. Auch viele Gerüche mögen Stechmücken nicht – zum Beispiel den von Lavendel.

Stechmücken werden außerdem von Schweißgeruch angezogen. Nach einem heißen Sommertag kann deshalb eine abkühlende Dusche helfen, um weniger gestochen zu werden. Süße Düfte sollen Insekten anlocken. Auf zu süße Parfüms oder stark parfümiertes Duschgel sollten Sie deshalb besser verzichten.

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Hausmittel gegen Wespenstiche

Hausmittel die bei Wespenstichen helfen
Wer von einer Wespe gestochen wird, sollte als erstes sicherstellen, dass sich der Stachel nicht mehr in der Haut befindet.
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Ein Wespenstich ist zwar schmerzhaft, aber nur für wenige Menschen wirklich gefährlich. Nur 3−5 Prozent der Bevölkerung reagieren auf Wespenstiche allergisch. Trotzdem sollten Sie den Stich zeitnah versorgen. Dabei können Sie wie folgt vorgehen:

  • Normalerweise bleibt bei Wespen der Stachel nicht stecken (anders als bei Bienen!) Wenn doch, sollten Sie den Stachel möglichst wegwischen oder wegschieben. Nicht mit Fingernägeln drücken oder mit einer Pinzette am Stachel ziehen, da sonst das restliche Gift entleert wird. Ein geringer Teil des Gifts kann auch durch sofortiges Aussaugen und Ausspucken entfernt werden.
  • Einstichstelle kühlen: mit einem kühlen nassen Tuch, Kühlelementen oder Eiswürfeln.
  • Ziehen Sie am besten gleich nach dem Stich das Gift des Insekts aus der Haut heraus - und zwar mit einer Zwiebel! Dafür eine frisch aufgeschnittene Zwiebelscheibe auf den Stich legen. Wenn keine Zwiebeln zur Hand sind, können auch Pastinaken oder Äpfel helfen. Das hilft auch, Schwellungen und Schmerzen zu lindern.
  • Experten raten zudem, Kinder frühzeitig auf eine mögliche Insektengiftallergie zu testen, da diese Allergie oft lange unerkannt bleibt.

Hausmittel gegen Bienenstiche

Bienenstiche mit Hausmittel bekämpfen
Bienen stechen Menschen nur sehr selten. Werden Sie doch einmal gestochen, helfen Hausmittel wie Zwiebeln oder Spitzwegerich gegen den Juckreiz.
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Bienen stechen Menschen sehr selten. Falls Sie nicht wissen, ob eine Biene oder Wespe Sie gestochen hat, ist das für die Anwendung der Hausmittel gegen Bienenstiche nicht schlimm, denn gegen Wespen- und Bienenstiche helfen die gleichen Hausmittel.

Wichtig ist , dass Sie bei einem Bienenstich sofort den Stachel entfernen. Je schneller Sie ihn entfernen, desto weniger Gift gelangt in die Einstichstelle − und desto leichter sind die Nachwirkungen.

Danach können Sie mit folgenden Hausmitteln gegen Bienenstiche den Juckreiz lindern:

  • Wie bei Wespenstichen hilft auch bei Bienenstichen Spitzwegerich: diesen einfach zerreiben und auf den Stich geben.
  • Auch eine Mischung aus Backpulver und Wasser soll gegen Bienenstiche helfen. Dafür einfach die Mischung auf ein Tuch geben und auf die Einstichstelle legen.
  • Kälte: Kühlen ist bei allen Insektenstichen ein gutes Vorgehen. Am besten mit Kühlakkus oder Eiswürfeln arbeiten.
  • Das bekannteste Hausmittel gegen Insektenstiche ist die Zwiebel: Einfach aufschneiden und auf den Bienenstich legen.
  • Aloe Vera ist vor allem bei Sonnenbrand für die kühlende Wirkung bekannt. Aber auch bei Insektenstichen hilft eine aufgeschnittene Aloe Vera.

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Hausmittel gegen Mückenstiche

Hausmittel für Insektenstiche
Stechmücken können im Sommer ganz schön die Stimmung trüben. Damit die Stiche nicht jucken, sollten Sie so schnell wie möglich verhindern, dass das Insektengift sich ausbreitet. Am besten dafür geeignet ist Hitze.
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Auch gegen Mückenstiche gibt es einige Hausmittel, die den Juckreiz nach dem Stich lindern:

  • Hitze: Hitze (ab 45 Grad Celsius) zerstört die Eiweißproteine von Mückenstichen. Auch wenn Kälte zunächst die bessere Lösung erscheint − probieren Sie es mal aus. Dafür einfach einen Löffel über einer Flamme erhitzen und auf die Einstichstelle drücken. Achten Sie aber darauf, sich nicht zu verbrennen.
  • Zwiebeln: Eine frisch aufgeschnitte Zwiebel auf die Einstichstelle legen. Das kühlt und desinfiziert. Auch Äpfel, Pastinaken oder Zitronen können helfen, wenn Sie keine Zwiebel zur Hand haben.
  • Zitronenöl und Honig lindern den Juckreiz: Einfach beides vermischen und als Paste auf den Stich auftragen. Aber Vorsicht: Ist die Grillparty noch in vollem Gange, sollten Sie darauf verzichten. Denn der süße Honig lockt Wespen und Bienen an!
  • Wer unterwegs gestochen wird, kann sich die Natur zu nutze machen. Zerriebene Spitzwegerichblätter lindern den Juckreiz.
  • Essig gehört zu den Hausmitteln, die viele immer im Haus haben. Einfach einen Wickel aus Essigwasser machen und auf den Stich legen. Das mindert den Juckreiz.

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