Smart Home

So wohnt es sich in einem Smart Home

Vernetzes Wohnen: Intelligent und schick

Matthias und Ute Schmidt wohnen in einem intelligenten Haus. Was das bedeutet, zeigen zahlreiche Beispiele aus ihrem Alltag. Das sind teils nette, meist aber sehr nützliche Anwendungen, die das Leben im Haus sicherer, energiesparender und komfortabler machen.

Das erfahren Sie in diesem Artikel:

  1. KNX: einheitlicher Vernetzungsstandard
  2. Heizung: sparsam und komfortabel
  3. Internet-basierte Lösungen

Auf dem Tablet-PC hat Matthias Schmidt das ganze Haus im Blick. Er sieht beispielsweise, ob Post im Briefkasten ist, und wenn er mal außer Haus ist, erhält er eine SMS, sobald Fenster oder Haustür geöffnet werden.

KNX: einheitlicher Vernetzungsstandard

Ob Beleuchtung, Jalousien, Heizsystem, Lüftung, Waschmaschine oder Überwachungskamera: Zahllose Geräte sind mit sogenannten Sensoren und Aktoren ausgestattet und auf Basis des KNX-Standards miteinander vernetzt.

Das erlaubt beispielsweise die Steuerung der Heizung über einen Außentemperaturfühler. Bei praller Sonne schaltet aber nicht nur die Heizung ab, es fahren auch die Jalousien runter und die automatische Gartenbewässerung schaltet sich ein.

Der Anwesenheitsmelder „spricht“ mit dem Warmwasserbereiter, Fensterkontakte mit der Umwälzpumpe und der Lüftungsanlage, das Fernsehgerät mit den Jalousien.

Heizung: sparsam und komfortabel

Dem Energiesparen dienen mehrere der intelligenten Anwendungen bei Familie Schmidt. Die Heizungs- und Klimatechnik hat der Bauherr zusammen mit dem Hersteller Buderus umgesetzt. Ein Zusatzmodul bindet die gesamte Heiztechnik inklusive der elektronischen Einzelraumregelung in die KNX-Systemtechnik ein. Ein einfaches Beispiel für den Nutzen ist die Funktion „Fenster auf - Heizung aus“. Schmidt hat zudem Tagesprofile für jeden Raum erstellt und einprogrammiert. Darüber hinaus wird die Wettervorhersage aus dem Internet über den Homeserver auf die Heizung übertragen.

Auf „bis zu 30 Prozent“ beziffert Matthias Schmidt die Energieeinsparungen durch diese präsenz- und bedarfsgesteuerte Wärmeerzeugung. Auch dem puren Komfort dient die Vernetzung: Ein Temperaturfühler misst, ob die Fliesen vor dem Waschbecken morgens angenehm warm sind und gibt entsprechende Befehle an den Heizkessel.

Internet-basierte Lösungen

KNX nutzt die Elektroinstallation als Übertragungs- und Steuerungsmedium. 2002, als Familie Schmidt ihr Smart Home bezog, war dies der übliche Weg der Vernetzung. Heute stehen der wachsenden Smart-Home-Welt zunehmend Internet-basierte Technologien und Plattformen zur Verfügung. Ihr Vorteil: Sie sind deutlich einfacher und günstiger installierbar und können leicht einfach in Altbauten nachgerüstet werden.

Fotos: Buderus

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