Gesund wohnen

Tipps für einen erholsamen Schlaf

So hat die Schlaflosigkeit ein Einde

Foto: Fotolia/Monkey Business

Beim Schlafen sammeln wir Energie für den kommenden Tag. Wer sich nachts schlaflos im Bett wälzt, kann seinen Akku nicht optimal aufladen. Die Folgen sind oft Müdigkeit und schlechte Laune. Hier finden Sie praktische Tipps für eine gute Nacht.

Das erfahren Sie in diesem Artikel:

  1. Die ideale Schlafumgebung
  2. Schlaffördendes Verhalten
  3. Wenn Sie nicht schlafen können

Unsere Serie: Gesund schlafen

Worauf Sie außerdem achten sollten, erfahren Sie in den folgenden Teilen unserer Serie:

Teil 1: Welche Matratze ist die richtige?

Teil 2: Welche Bettwäsche ist die richtige?

» Aktueller Beitrag: Teil 3: Tipps für einen erholsamen Schlaf

Die ideale Schlafumgebung

Genügend und guter Schlaf ist so wichtig für unsere Lebensqualität und Leistungsfähigkeit, dass man ihm etwas mehr Aufmerksamkeit widmen sollte – immerhin beansprucht das Schlafen ungefähr ein Drittel unserer Lebenszeit. Übrigens: Ältere Menschen schlafen in der Summe nicht weniger, sie verteilen ihn nur anders über den Tag.

  • Das Schlafzimmer sollte der ruhigste Raum im Haus sein. Wenn es mal etwas lauter zugeht, können Ohrenstöpsel aus Silikon oder Wachs helfen.
  • Den Raum gut gegen Helligkeit abschirmen, mit Vorhängen, Klapp- oder Rollläden. Für Reisen kann man sich eine Schlafbrille zulegen – hübschere als in der Apotheke oder beim Reiseausstatter gibt es zum Beispiel bei DaWanda.
  • Gedämpfte Töne und indirektes Licht schaffen eine beruhigende Atmosphäre.
  • Elektrosensible Menschen sollten zu Leitungen und Geräten einen Abstand von mindestens einem Meter zum Bett halten.
  • Gut lüften, aber nicht zu kalt schlafen und Zug vermeiden. Die Idealtemperatur liegt bei 16 bis 18 Grad, die ideale Luftfeuchtigkeit bei 50 Prozent.
  • Hausstaub- und Pollenallergiker sollten häufig Staub saugen. Während Pollenflugzeiten am frühen Morgen bzw. Vormittag die Fenster geschlossen halten, vor dem Zubettgehen duschen und Haare waschen. Für Hausstauballergiker gibt es spezielle Bettwäsche.
  • Im Sommer das Schlafzimmer möglichst nicht zu warm werden lassen. Frühmorgens oder spätabends lüften, sonst die Fenster und Fensterläden geschlossen halten. Bettwäsche aus kühlenden Materialien wählen: Baumwolle, Seide oder Leinen. Ein Vorteil kräftiger Sommersonne: Bei direkter Sonnenbestrahlung trocknet die Matratze richtig durch und entzieht Hausstaubmilben die Lebensgrundlage.

Schlafförderndes Verhalten

  • Sport bringt den Kreislauf in Schwung. Sportliche Aktivitäten sollten Sie deshalb auf den späten Nachmittag oder frühen Abend legen, um dem Körper Zeit zum Runterkommen zu geben. Dann können Sie auch besser schlafen.
  • Nicht zu spät und nicht zu viel essen. Anderthalb bis zwei Stunden vor dem Schlafengehen ist richtig.
  • Koffeinhaltige Getränke ab dem späten Nachmittag einschränken. Ein Espresso direkt vor dem Schlafengehen ist aber durchaus drin – bis das Koffein wirkt, schlafen Sie schon selig.
  • Schöne Rituale entwickeln: Ungefähr zur gleichen Zeit aufstehen und schlafen gehen. Eine halbe Stunde bis eine Stunde vor dem Zubettgehen zur Ruhe kommen, sei es durch eine ausgiebige Nachttoilette, durch sanftes Musikhören, durch Pflanzengießen, Tagebuchschreiben oder warme Fußbäder.

Wenn Sie nicht schlafen können

  • Nicht in Panik geraten. Der Körper wird sich in der nächsten oder übernächsten Nacht holen, was er braucht.
  • Auch hier hilfreiche Rituale entwickeln: Warme Milch trinken, lesen oder Kreuzworträtsel lösen.
  • Wenn alles nicht hilft: Aufstehen und etwas tun, bis man müde wird. Wird man morgens zu früh wach, ruhig schon den Tag beginnen und für abends einplanen, früher ins Bett zu gehen.

Übrigens: Von einer Schlafstörung spricht man erst, wenn jemand mindestens dreimal in der Woche über einen Zeitraum von einem Monat hinweg unter schlafabhängigen Beschwerden leidet. In solchen Fällen ist es sinnvoll, einen Arzt zu konsultieren.

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