Mein Weg ins Eigenheim - Finanzieren

Studie: Förderung von Dachsanierungen wird nur selten genutzt

Mit Fördermitteln Geld sparen

Foto: epr/PREFA

Jedes zweite Hausdach, das älter als 40 Jahre alt ist, wurde laut aktueller Forsa-Studie noch nie energetisch saniert. Der Hauptgrund ist die Angst vor hohen Kosten. Dabei sind energetische Sanierungsprojekte in den meisten Fällen förderungsfähig. Wir informieren über mögliche Förderungen und Finanzierungshilfen.

Das erfahren Sie in diesem Artikel:

  1. Forsa-Studie zu Dachsanierungen: Die Ergebnisse
  2. Welche Fördermöglichkeiten gibt es?
  3. Wann sollte ich mein Dach sanieren?
  4. Weitere Informationen

Forsa-Studie zu Dachsanierungen: Die Ergebnisse

Jedes zweite Hausdach, das älter als 40 Jahre alt ist, wurde noch nie energetisch saniert. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Forsa-Umfrage für das Online-Portal MeinDach, die im Mai und Juni 2018 unter deutschen Hausbesitzern älterer Häuser (Baujahr 1998 und früher) durchgeführt wurde.

Dabei scheinen die Vorteile einer Dachsanierung auf der Hand zu liegen: Der Wert der Immobilie steigt, die Heizkosten sinken langfristig und energetische Sanierungsprojekte sind in den meisten Fällen förderungsfähig.

Wie die repräsentative Umfrage zeigt, schieben deutsche Hausbesitzer Dachsanierungen offensichtlich vor allem aus Kostengründen auf die lange Bank. Die Aussicht auf geringere Heizkosten ist zwar verlockend, jedoch ist bei mehr als der Hälfte der Befragten (51 Prozent) die Angst vor den Kosten einer energetischen Dachsanierung offensichtlich größer.

Möglichkeiten zur Förderung sind da, werden aber kaum genutzt

Ein weiterer Grund scheint die Unwissenheit über mögliche Förderungen und Finanzierungshilfen zu sein. So gaben bei der Umfrage 81 Prozent der Befragten, die ihr Dach in den letzten Jahren sanieren ließen, an, keine Fördermöglichkeiten in Anspruch genommen zu haben.

Ein Drittel der Befragten (32 Prozent), die eine Dachsanierung in den kommenden ein bis zwei Jahren planen, wissen nicht über Fördermöglichkeiten Bescheid.

Welche Fördermöglichkeiten gibt es?

Der Staat unterstützt Hausbesitzer bei der energetischen Sanierung ihrer Hausdächer mit finanziellen Förderungen und günstigen Kreditangeboten. Das Ziel: Der Energiebedarf von Gebäuden soll um 80 Prozent gesenkt und gesetzte Klimaziele erreicht werden. Letztlich sollen mehr Sanierungen ermöglicht werden.

  • So bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) den Energieeffizient-Sanieren-Kredit (151/152), mit dem verschiedene Maßnahmen gefördert werden, die zum Erreichen des KfW-Effizienzhaus-Standards führen – auch Maßnahmen zur Dachsanierung und Wärmedämmung gehören dazu. Bei einem effektiven Jahreszins von 0,75 Prozent und einem Tilgungszuschuss von bis zu 27.500 Euro lässt sich viel Geld sparen.
  • Auch Banken oder Bausparkassen bieten häufig spezielle Modernisierungskredite an.

Ihre Förderung für energetische Sanierungen.

Der Wüstenrot Energiespar-Service.

Wann sollte ich mein Dach sanieren?

Bodentiefe Dachfenster
Ein Dachausbau ist eine gute Gelegenheit zu einer Dachsanierung.
Foto: epr/Velux

Dachsanierungen lohnen sich vor allem für Besitzer älterer Häuser. Diese sind häufig schlecht gedämmt – durch eine Dachsanierung lassen sich bis zu 20 Prozent der Heizkosten einsparen.

Dringend anzuraten ist eine Sanierung, wenn die Unterspannbahn, die Dämmung oder die Dampfsperre beschädigt sind, sodass Feuchtigkeit ins Haus eindringen und Schimmel entstehen kann. Wenn allerdings nur einzelne Ziegel beschädigt sind, reicht auch eine kleine Dachreparatur. Ob eine Dachsanierung sinnvoll ist, entscheidet letztlich der Fachmann nach einer Besichtigung des Daches.

» Mehr zum Thema: So vermeiden Sie Dachschäden

Weitere Informationen

Eine Online-Recherche kann Eigenheimbesitzern dabei helfen, sich umfassend zum Thema Dachsanierung zu informieren. Eine geeignete Serviceplattform ist beispielsweise MeinDach. Sie begleitet als persönlicher Ansprechpartner Bauherren oder Modernisierer während des gesamten Dachprojekts .

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