Im Überblick: KfW-Förderung fürs Eigenheim

KfW-Fördergelder

Geld sparen durch Zuschüsse und Fördergelder

Foto: KfW-Bildarchiv/Thorsten Futh

Wenn Sie staatliche Zuschüsse beim Hausbau oder für die Sanierung nutzen möchten, bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die größten Fördertöpfe. Die Fördergelder gibt es für Bauherren, die energieeffizient bauen oder sanieren oder altersgerecht umbauen.

Achtung: Seit Juli 2021 laufen die Einzelprogramme der KfW unter dem Dach der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG).

Das erfahren Sie in diesem Artikel:

  1. Fördergelder der KfW − seit 2021 unter dem Dach der BEG
  2. Wohngebäude-Kredit und Zuschuss
  3. KfW-Förderung "Altersgerecht Umbauen"

Fördergelder der KfW − seit 2021 unter dem Dach der BEG

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist die weltweit größte nationale Förderbank und drittgrößte Bank Deutschlands. Die Bundesrepublik haftet für alle Verbindlichkeiten und Kredite der KfW.

Bauherren und Modernisierer unterstützt die KfW durch niedrig verzinste Kredite und Investitionszuschüsse. Die verschiedenen Förderprogramme können auch miteinander kombiniert werden – allerdings nicht nach eigenem Belieben, sondern nach festen Vorgaben.

Seit 2021 wurden die Förderstrukturen vereinfacht. Die Einzelprogramme der BAFA und KfW finden sich seitdem unter einem gemeinsamen Dach: der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG).

Mehr Fördergelder für energetische Sanierungen

Mit der neuen Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) wurden die Förderprogramme ab 2021 wieder erhöht. Hier erfahren Sie, welche Förderprogramm es gibt und wieviel Geld Sie damit sparen können: Fördergelder für energetische Sanierungen im Überblick »

Schwerpunkte der Förderung

  • Förderung von Maßnahmen, die die Energieeffizienz von Gebäuden sowie die Nutzung erneuerbarer Energien verbessern.
  • Bezuschusst werden auch barrierereduzierende oder einbruchsichernde Umbauten von Wohnraum.
Energieeffizientes Haus
Foto: KfW-Bildarchiv

Wohngebäude-Kredit und Zuschuss

Foto: djd/Puren

Die ehemaligen KfW-Kredite "Energieeffizient Bauen" und "Energieeffizient Sanieren" laufen seit dem 01.07.2021 unter dem Dach der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) und heißen jetzt "Wohngebäude Kredit".

Angesprochen sind alle Eigenheimbesitzer, die ein Haus oder eine Wohnung energieffizient bauen oder sanieren möchten. Förderberechtigte erhalten einen niedrigverzinsten Kredit (bis maximal 150.000 Euro bei Komplettsanierungen; bis 60.000 Euro bei Einzelmaßnahmen oder Maßnahmenpaketen) sowie einen Tilgungszuschuss.

» Weitere Informationen: Wohngebäude - Kredit (261, 262)

Wenn Sie keinen Kredit in Anspruch nehmen möchten, können Sie alternativ auch einen Zuschuss beantragen. Mit dem Wohngebäude-Zuschuss (461) der BEG gibt es bei Sanierungen bis zu 75.000 Euro Zuschuss, beim Neubau bis zu 37.500 Euro Zuschuss. Die BEG vergibt Zuschüsse beispielsweise für:

  • den Austausch, die Erneuerung oder Optimierung ineffizienter Heizungsanlagen durch effizientere Anlagen
  • die Erneuerung oder den Einbau einer Lüftungsanlage
  • die Wärmedämmung von Wänden, Dachflächen, Keller- und Geschossdecken
  • die Erneuerung der Fenster und Außentüren

» Weitere Informationen: Wohngebäude Zuschuss (461).

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG)
Die Förderprogramme der KfW basieren auf den Vorgaben des GEG (früher: EnEV). Sie legt fest:

  • welche energetischen Anforderungen an das Gebäude gestellt werden. Daraus ergibt sich der Wärmedämmstandard des Gebäudes.
  • welche erneuerbare Energien genutzt werden, beispielsweise bei der Heizungs- und Klimatechnik.

Der KfW-Effizienzhaus-Standard
Der Mindeststandard ist das (nicht förderfähige) KfW-Effizienzhaus 100. Es dient als rechnerische Basis für die Förderabstufungen im KfW-Programm. Dabei gilt: Je niedriger die Zahl, desto geringer ist der Energiebedarf - und umso höher die mögliche Förderung.

Mehr zum GEG: Das neue Gebäudeenergiegesetz im Überblick »

KfW-Förderung "Altersgerecht Umbauen"

Foto: Lifta

Das Förderprogramm richtet sich an alle, die Ihr Eigenheim altersgerecht umbauen möchten oder den Einbruchschutz verbessern möchten.

  • KfW-Zuschuss „Barrierereduzierung“: Darunter fallen beispielsweise der altersgerechte Badumbau, die Umgestaltung von Treppen oder der Schwellenabbau im Innenausbau. Sie können auch verschiedene Maßnahmen miteinander kombinieren. Je Wohnung erhalten Sie bis zu 6.250 Euro Zuschuss.
    » Direktlink zum Zuschuss „Barrierereduzierung“ (455-B)
  • KfW-Zuschuss „Einbruchschutz“: Die KfW fördert u.a. den Einbau von einbruchhemmenden Haus- und Wohnungseingangstüren oder Garagentoren sowie von Einbruchsmeldeanlagen und Türspionen.
    » Direktlink zum Zuschuss „Einbruchschutz“ (455-E)

Wichtig: Stellen Sie Ihren Antrag, bevor Sie mit Ihrem Vorhaben starten! Es werden nur Vorhaben gefördert, die bei Antragstellung noch nicht begonnen wurden.

Unsere Serie: Staatliche Förderung im Überblick

Welche weiteren Fördermittel es gibt, erfahren Sie in den folgenden Teilen unserer Serie:

Stand: November 2021

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