Im Überblick: Staatliche Förderung und Zuschüsse fürs Eigenheim

Foerdergelder-Eigenheim

Fördergelder sichern und Geld sparen

Foto: epr/Baufi24/©Eisenhans/Fotolia_77936616_X

Ein Hauskauf oder -bau ist für die meisten Menschen das größte Projekt ihres Lebens – auch finanziell. Dank staatlicher Förderung fürs Eigenheim können Sie zum Glück viel Geld sparen. Mit Förderprogrammen und Zuschüssen wie KfW/BAFA-Fördergeldern, Arbeitnehmersparzulage, Wohnungsbauprämie oder Wohn-Riester greift uns der Staat unter die Arme.

Auch für energetische Sanierungen ist der Zeitpunkt günstig: Noch nie wurden energetische Sanierungen so kräftig gefördert wie jetzt. Mit dem Klimapaket 2020 wurden die Fördergelder noch einmal deutlich erhöht.

Ob Neubau oder Altbausanierung: Hier finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Fördergelder fürs Eigenheim.

Das erfahren Sie in diesem Artikel:

  1. Staatliche Förderung fürs Eigenheim
  2. Staatliche Förderung für Sanierungen
  3. Regionale Förderung
  4. Extra-Zuschüsse für Bausparer

Staatliche Förderung fürs Eigenheim

Ob Neubau oder Sanierung − die größten Fördertöpfe in Deutschland bieten die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

  • Die KfW ist die größte nationale Förderbank. Sie bietet zinsgünstige Kredite und Zuschüsse rund ums Eigenheim. Wer neu baut oder eine Sanierung plant, sollte diese Fördermittel kennen: KfW-Förderung fürs Eigenheim »
  • Die Zuschüsse des BAFA sind für alle Hausbesitzer interessant, die ihre alte, ineffiziente Heizung auf erneuerbare Energien umstellen möchten. Aber auch Bauherren können profitieren. Im Überblick: BAFA-Fördergelder »

Damit Ihnen nichts entgeht, sollten Sie sich rechtzeitig informieren. Es lohnt sich, denn für sehr viele Vorhaben rund ums Eigenheim gibt es eine passende Förderung.

Informieren Sie sich auch, wann die einzelnen Fördermittel beantragt werden müssen. Die meisten KfW-Mittel müssen beispielsweise vor Beginn der Arbeiten beantragt werden, andere wiederum erst nach dem Einzug.

Staatliche Förderung für Sanierungen

Sie planen eine Modernisierung Ihres Eigenheims? Dann sollten Sie die Gelegenheit nutzen: Nie zuvor wurden energetische Sanierungen so großzügig vom Staat gefördert wie jetzt.

Die KfW und BAFA erhöhten seit 2020 die Zuschüsse ihrer Förderprogramme um durchschnittlich 10 Prozent. Außerdem ist es seit 2020 erstmals möglich, energetische Sanierungen von der Steuer abzusetzen − bis zu 40.000 Euro Ersparnis sind drin.

Hier erfahren Sie mehr über die aktuellen Förderungen: Energetische Sanierungen: Zuschüsse und Förderprogramme im Überblick »

Setzen Sie auf einen Energieeffizienz-Experten

Energieberater ermitteln energetische Schwachstellen und erstellen Sanierungsfahrpläne fürs Haus.
Foto: KfW-Bildarchiv/Jens Steingässer

Wenn Sie eine energetische Sanierung Ihres Eigenheims planen, empfehlen wir die Beratung durch einen Energieeffizienz-Experten, auch Energieberater genannt. Für energetische Sanierungen winken oft mehrere tausend Euro Fördergelder, die nicht zurückgezahlt werden müssen.

Der Energieberater plant die Sanierung, überwacht die Umsetzung der Arbeiten und sichert die Qualität aller Maßnahmen. Er schlägt Ihnen auch die passende Förderung für Ihr Eigenheim vor. Bei einigen KfW-Förderprogrammen ist ein Energieberater sogar Pflicht.

» Eine Liste der anerkannten Sachverständigen und Energieberater für Förderprogramme des Bundes finden Sie auf www.energie-effizienz-experten.de

Regionale Förderung

In Deutschland gibt es insgesamt rund 5.000 unterschiedliche Förderprogramme. Neben den genannten Förderprogrammen des Bundes gibt es auch auf kommunaler und auf Länderebene diverse Förderprogramme. Ob vergünstigte Kredite für einkommensschwächere Haushalte über Erbbau-Angebote für junge Familien bis hin zu eigenen Zusatzförderprogrammen für umweltfreundliches Bauen – die Bandbreite ist groß.

Förderdatenbanken helfen, in diesem Dickicht den Durchblick zu behalten. Sie bieten Infos und einen Überblick zu allen regionalen Fördermitteln.

Förderdatenbanken im Internet

Außerdem haben die einzelnen Bundesländer jeweils eigene Förderbanken. Die meisten von ihnen fördern den Erwerb von Wohneigentum. Diese Kredite sind oftmals an Bedingungen wie eine bestimmte Wohnungsgröße oder ein Maximaleinkommen geknüpft.

Übrigens: Auch ein Gang aufs Rathaus kann hilfreich sein, wenn Sie sich über die Förderprogramme in Ihrer Region informieren möchten.

Extra-Zuschüsse für Bausparer

Der Staat unterstützt die Bildung von Wohneigentum, indem er das Bausparen mit Wohnungsbauprämie, Arbeitnehmersparzulage und Wohn-Riester fördert:

  • Mit der Wohnungsbauprämie kann sich jeder Bausparer, der unter einer bestimmten Einkommensgrenze liegt, über jährliche Zuschüsse freuen. Wichtig: Ab 2021 steigen die Zulagen.
    » Mehr erfahren: Für Bausparer: Die Wohnungsbauprämie
  • Sie bekommen vermögenswirksame Leistungen von Ihrem Arbeitgeber? Mit der Arbeitnehmer-Sparzulage legt der Staat unter bestimmten Voraussetzungen noch was drauf.
    » Mehr erfahren: Die Arbeitnehmer-Sparzulage
  • Mit der Riester-Förderung kann der Kauf einer eigenen Immobilie gefördert werden. 2018 wurde die Grundzulage erhöht, was die Finanzspritze noch attraktiver macht.
    » Mehr erfahren: Riester-Bausparen

Förderungen für Bausparer und Baufinanzierer

Ein Überblick.

Stand: Mai 2021

Unsere Website setzt Cookies ein – durch die Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden. Hier finden Sie unsere Datenschutzerklärung