Wallbox-Förderung 2026: Zuschüsse im Überblick

Wallbox Ladestation der Garage

Förderung für private Hauseigentümer

Foto: Ford

Eine staatliche Förderung für Ladestationen durch den Bund gibt es aktuell nicht mehr. Aber: Einige Städte, Kommunen und Energieversorger bieten eigene Förderprogramme für private Hauseigentümer an, mit denen Sie beim Kauf einer Wallbox Geld sparen können – oft unter Bedingungen, z. B. wird häufig Ökostrom/Photovoltaik vorausgesetzt. Besonders in Nordrhein-Westfalen ist das Förderangebot für Ladestationen sehr gut.

Hier finden Sie die regionale Wallbox-Förderung im Überblick. Stand: Januar 2026.

Ein Mann mittleren Alters mit Brille und schwarzer Lederjacke lächelt in die Kamera. Er steht mit verschränkten Armen neben einer modernen Wallbox und einem schwarzen Elektroauto, das in einer gepflegten Wohnsiedlung mit grünen Hecken und modernen Gebäude

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Achtung: Fördergelder können sich häufig ändern oder beendet werden. Informieren Sie sich deshalb am besten direkt bei Ihrer Kommune oder Ihrem Energieversorger über die aktuellen Fördermöglichkeiten.

Regionale Förderung von Ladestationen von Städten und Kommunen

Wallbox Ladestation
Ob oder wieviel Fördergelder Sie für Ihre Wallbox erhalten, wird in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich gehandhabt.
Foto: Ford

Einige Städte, Gemeinden und Energieversorger bieten aktuell eine Wallbox-Förderung für Privatleute an. In unserer Übersicht haben wir alle uns bekannten Förderprogramme zusammengestellt.

Achtung, auch bei den kommunalen Förderprogrammen gilt: Erst Kostenvoranschlag einholen, dann den Förderantrag ausfüllen, dann bestellen.

Beachten Sie außerdem die Fördervoraussetzungen. Bezuschusst werden in der Regel nur Ladestationen, die mit Ökostrom betrieben werden, beispielsweise aus der eigenen PV-Anlage oder mit einem Grünstrom-Vertrag.

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Baden-Württemberg: Zuschüsse in Schussental

Bayern: Förderung in Fürth, Nürnberg und Dachau

  • Infra Fürth: Bei der Klimaoffensive sind 100 Euro Förderung je Ladestation möglich.
  • N-Energie: Beim CO2-Minderungsprogramm werden Kauf und Installation einer Ladestation werden mit 150 Euro bezuschusst. Zusätzlich gibt es 100 Euro je Ladestation, wenn ein N-ERGIE-Partner installiert; plus 50 Euro bei „Neuregistrierung im Ladeverbund+“ Insgesamt sind bis zu 750 Euro Förderung je nach Kombination bzw. weiteren Positionen möglich.
  • Stadtwerke Dachau: Die Höhe der Förderung liegt bei 125 Euro.

Berlin und Brandenburg: Fast keine Wallbox-Förderung

  • Beim Energieversorger EMB Brandenburg werden mit dem EMB MobilPaket Heimladestationen mit 200 Euro gefördert.

Bremen, Hamburg, Hessen und Niedersachsen: Keine Förderung von Ladestationen

In diesen Bundesländern gibt es nach unseren Recherche aktuell keine Förderung privater Ladestationen für Elektroautos. Es ist aber nicht auszuschließen, dass lokale Energieversorger Zuschüsse bei der Installation einer Ladestation anbieten. Informieren Sie sich vor Ort in Ihrer Gemeinde.

Achtung: Fördergelder können sich häufig ändern oder beendet werden. Informieren Sie sich deshalb am besten direkt bei Ihrer Kommune oder Ihrem Energieversorger über die aktuellen Fördermöglichkeiten.

Nordrhein-Westfalen (NRW): Bundesweite und regionale Wallbox-Förderung

Landesweite Förderung

Mit dem Programm progres.nrw wird der Kauf und die Installation von Elektroautos und Ladestationen gefördert. Vermieter oder Wohneigentümer, die in einer Wohneigentumsgemeinschaft wohnen, erhalten einen Zuschuss von 40 Prozent der Ausgaben, maximal 1.500 Euro je Ladepunkt, sofern es sich um Strom aus erneuerbaren Energien handelt. Ebenso gibt es eine Wallbox-Förderung für Unternehmen und Kommunen.

Achtung: Aktuell können keine Förderanträge für das Förderprogramm "progres.nrw" mehr gestellt werden. Voraussichtlich ab Februar 2026 wird die Antragstellung aber wieder möglich sein.

Regionale Förderung

Die Stadt Düsseldorf unterstützt mit dem Förderprogramm "Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten" private Käufer von Ladestationen mit einem Zuschuss in Höhe von 50–60 Prozent der Kosten, bis maximal 2.000 Euro pro Ladepunkt. Achtung: Das Förderprogramm wird aktuell überarbeitet, zurzeit ist keine Antragstellung möglich!

Außerdem bieten verschiedene Stadtwerke Fördermöglichkeiten an:

  • Energie- und Wasserversorgung Bünde
  • Enni
  • EWV
  • Mark-E
  • Siegener Versorgungsbetriebe
  • Stadtwerke Aachen (STAWAG)
  • Stadtwerke Bad Salzuflen
  • Stadtwerke Castrop-Rauxel
  • Stadtwerke Coesfeld
  • Stadtwerke Detmold
  • Stadtwerke Dinslaken
  • Stadtwerke Lüdenscheid
  • Stadtwerke Lünen
  • Stadtwerke Remscheid
  • Stadtwerke Solingen
  • Stadtwerke Steinfurt
  • T.W.O.
  • Westfalica
  • Wuppertaler Stadtwerke

Rheinland-Pfalz: Nur Mainz hat Glück

  • Mainzer Stadtwerke: Beim Kauf einer privaten Ladestation werden 400 Euro Fördergeld gezahlt.

Mecklenburg-Vorpommern, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen: Keine Förderung

In diesen Bundesländern gibt es nach unseren Recherche aktuell keine Förderung privater Ladestationen für Elektroautos. Es ist aber nicht auszuschließen, dass lokale Energieversorger Zuschüsse bei der Installation einer Ladestation anbieten. Informieren Sie sich vor Ort in Ihrer Gemeinde.

Schleswig-Holstein: Förderung durch die Stadt Lübeck

  • Die Stadtwerke Lübeck gewähren einen Bonus in Höhe von 100 Euro für Bestandskunden – aktuell nur in Kombination mit einer PV-Anlage.

Ausblick 2026: Geplante Bundesförderung für Mehrparteienhäuser

Der ADAC berichtet, dass 2026 eine neue Förderung für Ladeinfrastruktur in Mehrparteienhäusern geplant ist. Die Details sind noch offen, Updates folgen.

Fazit: Wallbox-Förderung richtig nutzen

Auch wenn es aktuell keine bundesweite Wallbox-Förderung mehr gibt, kann sich der Blick auf regionale Programme von Ländern, Kommunen und Energieversorgern weiterhin lohnen. Wichtig ist dabei: Viele Zuschüsse sind zeitlich befristet, die Fördermittel oft begrenzt – und sie sind meist an klare Voraussetzungen geknüpft (z. B. Antragstellung vor Auftragserteilung, Ökostromtarif, PV-Kombination oder bestimmte technische Anforderungen).

Und noch ein Punkt, der für viele Haushalte entscheidend ist: Eine eigene Wallbox rechnet sich oft auch ohne Förderung. Sie laden zu Hause in der Regel günstiger als an öffentlichen Stationen, gewinnen Unabhängigkeit und Komfort im Alltag – und können die Attraktivität bzw. den Wert der Immobilie steigern, weil eine vorbereitete Ladeinfrastruktur für immer mehr Käufer und Mieter ein Pluspunkt ist.

Unser Tipp: Informieren Sie sich frühzeitig, idealerweise direkt bei Ihrer Kommune (Klimaschutz-/Umweltamt, Förderportal) oder bei Ihrem örtlichen Energieversorger/Stadtwerk. So erfahren Sie schnell, welche Förderung aktuell wirklich verfügbar ist – auch dann, wenn Ihr Wohnort in unserer Übersicht nicht genannt ist – und können die Installation Ihrer Wallbox gezielt danach planen.

Haben wir ein Förderprogramm übersehen?

Schreiben Sie gerne an meh@jfink-verlag.de, dann nehmen wir es mit in unsere Liste auf.

Stand: Januar 2026