Natur pur im Badezimmer

- Foto: Cero
Laden Sie die Natur in Ihr Badezimmer ein, und lassen Sie Stress und Alltagshektik draußen. Mit Zimmerpflanzen oder schönen Holzelementen können Sie im Bad eine wunderbar entspannte Atmosphäre zaubern. Hier ein paar Ideen, wie das Bad zur Naturoase werden kann – von der entsprechenden Badplanung bis hin zu hübschen Accessoires.
Mit Handtüchern in Naturfarben können Sie feine Akzente im Bad setzen. Foto: Kleine Wolke
Natürliche Materialien wie Holz, Glas oder Naturstein bringen Wohlfühlklima ins Bad. Besonders Holz hat einen hohen Sympathiewert, da es angenehm warm ist – ideal fürs Badezimmer. Allerdings ist das Material empfindlich gegen Feuchtigkeit und muss daher entsprechend behandelt werden.
- Einen guten Schutz bietet Bootslack, der auch bei Naturfarbenherstellern im Angebot ist. Nachteil: Wird die Lackoberfläche beschädigt, kann an der Stelle Wasser eindringen und Flecken verursachen. Eine Alternative ist Hartwachsöl, das tief ins Holz eindringt und eine einfache Nachbehandlung ermöglicht.
- Auch eine sorgfältige Montage der Elemente trägt zum Schutz des Holzes bei: Stehendes Wasser muss vermieden werden, so sollten Sie zum Beispiel Profilbretter an Stellen, an denen Spritzwasser auftreten kann, senkrecht anordnen.
- Für den Nassbereich geeignete Holzarten sind beispielsweise Teak, Eiche oder Lärche.
Ebenfalls gut fürs Bad eignet sich Kalkputz: Er nimmt Wasserdampf auf und gibt ihn im Laufe der folgenden Stunden wieder ab. Dadurch beschlägt der Spiegel nicht, und es verringert sich die Schimmelgefahr. Schimmelpilze können auf natürlichem Kalkputz nicht überleben, da er stark alkalisch ist.
Auf dieser Matte aus echten Kieselsteinen spaziert es sich wie am Seeufer. Foto: Heine
Eine grüne Oase
Interessanterweise ist das Bad oft eine pflanzenfreie Zone, obwohl so manche Gewächse gerade im feuchtwarmen Klima bestens gedeihen:
- Tropenbewohner wie Orchideen, Bromelien oder Korbmaranthe. Diese brauchen aber viel Licht und damit ein Fenster.
- Frauenhaarfarn oder Efeutute hingegen mögen keine direkte Sonne.
- Tillandsien kann man wie einen Vorhang am Badfenster ranken lassen. Sie sind wurzellos, leben von der Luftfeuchtigkeit und müssen regelmäßig mit Wasser besprüht werden.
Ein Platz an der Sonne
Oft werden Badezimmer in die Nordzonen eines Baus verlegt, in manchen Fällen sogar abgeschlossen und fensterlos. Warum nicht diesen so häufig genutzten Raum mit schöner Aussicht öffnen, ihn zur Sonne hin ausrichten? Wer einen Neubau oder eine große Renovierung plant, kann aus dem Vollen schöpfen:
Mit großen Fenstern, die den Blick zum Garten hin öffnen, kann der Innenraum elegant mit dem Außenbereich verknüpft werden. Düstere Badezimmer schlagen aufs Gemüt, nichts entspannt so nachhaltig wie das Gefühl, im Grünen zu sein.
