Kühlen und Gefrieren – so geht’s richtig

- Foto: Samsung
Kühl- und Gefriergeräte laufen pausenlos. Entsprechend machen sie im durchschnittlichen Haushalt fast ein Viertel des Stromverbrauchs aus. Energiesparend kühlen und gefrieren lohnt sich also – für frische Lebensmittel, und um Umwelt und Geldbeutel zu schonen.
Steht der Kauf eines neuen Geräts an, ist es wichtig, neben dem Verkaufspreis auch die Folgekosten durch den Stromverbrauch zu bedenken. Dieser ist bei allen Geräten auf dem EU-Label in Kilowattstunden pro Jahr angegeben. Der Blick auf die Energieeffizienzklassen A+++ bis D verrät schnell, wie gut oder schlecht das Gerät im Vergleich wegkommt. Die untere Zeile des Etiketts zeigt das Nettovolumen des Kühlschranks in Litern, das Nettovolumen des Gefrierschranks in Litern und ganz rechts die maximale Geräuschentwicklung im Betrieb in Dezibel.
Das EU-Label zeichnet die Energieeffizienz von Geräten aus. Bei Kühl- und Gefrierschränken gibt es für die sparsamsten Geräte neuerdings die Klasse A+++. Die Einsparung zu A: 60 Prozent. (Quelle: Europäische Kommission)
Der Griff zu einem Gerät mit No-Frost-Technik wirkt sich ebenfalls positiv auf den Energieverbrauch aus. Wer auf diese Funktion verzichtet, wird um regelmäßiges Abtauen nicht herumkommen. Bereits wenn die Eisbildung im Gefrierschrank bzw. im Gefrierfach über eine leichte Reifschicht hinausgeht, erhöht sich der Stromverbrauch deutlich. Je dicker die Schicht, desto mehr beansprucht sie unnötig Ihren Stromzähler.
Optimale Kälte
Die Optimaltemperatur im Kühlschrank liegt bei 7 Grad an der wärmsten Stelle, im Gefrierteil sind minus 18 Grad Richtwert. Wenn Sie die Temperatur Ihres Kühl- oder Gefriergeräts überprüfen wollen, messen Sie im obersten Bereich und möglichst weit vorne. Dort ist die wärmste Stelle. Sie können also davon ausgehen, dass es an allen anderen Stellen kälter ist.
Da Kälte nach unten sinkt, ist es in den verschiedenen Bereichen des Kühlschranks unterschiedlich kalt. Wohin also mit Lebensmitteln, um sie optimal zu kühlen und Inhaltsstoffe und Geschmack möglichst lange zu erhalten? Teilen Sie Ihren Kühlschrank in mehrere Zonen, so gelingt eine Zuordnung ganz leicht:
- Kühlschrank oben: Eingemachtes, bereits Gekochtes, angebrochene oder unempfindliche Lebensmittel wie beispielsweise Käse
- Kühlschrank Mitte: Milchprodukte wie Sahne, Joghurt, Milch oder Quark
- Kühlschrank unten: leicht Verderbliches sowie Empfindliches wie Fisch, Wurst oder Fleisch
- Gemüsefach: Salat, Gemüse und Früchte. Hier bleiben Paprika, Avocados, Gurken und andere Rohkost länger frisch. Kälteempfindliche Sorten wie Ananas, Bananen oder Tomaten haben hier dagegen nichts zu suchen.
- Kühlschranktür oben: Marmeladen, Eier und Butter sowie kleine Zitrusfrüchte
- Kühlschranktür Mitte: Dosen, kleine Flaschen und Saucen wie Ketchup oder Mayonnaise
- Kühlschranktür unten: Getränke in Flaschen oder Tüten – ganz gleich, ob Milch, Saft oder Limonade
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Tiefkühlkost, ihre Geschichte sowie Einblicke in die Herstellung gibt’s im Videofilm zum Thema »
