Es werde Licht: Lampen
Elektrische Beleuchtung, wie wir sie heute kennen, wurde mit der Glühlampe 1879 von Thomas Alva Edison erfunden. Heute bietet der Markt eine Vielzahl von Lampen an, entwickelt nach Kriterien moderner Technologie: hohe Lichtleistung bei geringer Größe, langer Lebensdauer, geringem Energieverbrauch und Schonung der Umwelt.
Das Objekt, welches Licht erzeugt, bezeichnet man als Leuchtmittel oder Lampe. Das Objekt, welches die Lampe trägt, ist die Leuchte. Vier Lampenarten kommen in unseren Wohnräumen heute zum Einsatz:
Glühlampen
werden auch als Temperaturstrahler bezeichnet. Sie wandeln nur etwa fünf bis zehn Prozent der eingesetzten Energie in Licht um. Der Rest geht als Wärme verloren. Ihre Lebensdauer beträgt ca. 1.000 Stunden. Das entspricht etwa einem Jahr bei einer Brenndauer von drei Stunden am Tag.
Halogenlampen
werden an 12-Volt-Niederspannung oder an Netzspannung betrieben. Sie sind bis zu 100 Prozent heller als Glühlampen und mit etwa 2.000 Betriebsstunden auch länger einsatzfähig. Doppelt so lange halten Infrarot-beschichtete (IRC - infrared coating) Niedervolt-Halogenlampen. Glüh- und Halogenlampen können mit dem Hausmüll entsorgt werden.
Leuchtstofflampen
sind für den langen Einsatz geeignet, denn sie verbrauchen sehr wenig Energie und ihre Lebensdauer liegt je nach Typ bei 15.000 Stunden. Sie werden mit induktiven oder elektronischen Vorschaltgeräten betrieben. Als Sondermüll müssen sie bei den kommunalen Recyclinghöfen entsorgt werden.
LEDs
Licht emittierende Dioden sind sehr klein, erzeugen effizient Licht und haben mit 50.000 bis 100.000 Betriebsstunden eine lange Lebensdauer. Es gibt LEDs in den Farben Weiß, Rot, Orange, Gelb, Grün und Blau. Weißes Licht entsteht, indem das Licht einer roten, einer grünen und einer blauen LED überlagert wird. Das punktförmige LED-Licht eignet sich besonders für Anstrahlungen.
Weiterführende Informationen:
- Mein EigenHeim-PDF: Lampen-Check (146 kB)
