Mein EigenHeim - Bauen Wohnen Leben

Sie sind hier: Meine Themen » Wohnen » Abschied auf Raten: Das Verbot der Glühbirne

Abschied auf Raten: Das Verbot der Glühbirne

gluehbirne-ledon-lampe_fc672140d0.jpg
Foto: Ledon

Der 1. September 2010 brachte das Aus für die 75-Watt-Glühbirne, ein Jahr nach dem Verkaufsverbot für die 100-Watt-Birne. Die Vorschrift der EU will, dass die Stromfresser nach und nach vom Markt verschwinden und durch energiesparende Alternativen  ersetzt werden.

Jahr für Jahr weniger Glühlampen:

Grund für das Verbot ist die Energieverschwendung, die Glühbirnen verursachen. Denn Glühlampen können nur etwa 5 Prozent der Energie, die sie benötigen, in Licht umwandeln. GlühbirneDer ganze Rest geht in Form von Wärme verloren. Abhilfe sollen Leuchtstoff- und LED-Lampen schaffen: Diese Leuchtmittel können rund 25 Prozent der investierten Energie in Licht umwandeln. Unterm Strich könnten die Stromkosten um drei Viertel gesenkt werden.

Glühlampen verschwinden nach und nach, nicht zu Freuden der Verbraucher. Wenn im September 2011 für Birnen mit mehr als 40 Watt die Galgenfrist abläuft, wird auch die gefragte 60-Watt-Birne vom Markt genommen. Spätestens da erwarten Experten, dass sich Verbraucher die beliebten Leuchtmittel auf Vorrat kaufen. Schließlich dürfen die Lampen weiter verwendet und Restbestände weiterhin verkauft werden.

Nostalgie hin oder her – solche Hamsterkäufe sind nicht gerade umweltfreundlich. Denn sie verlängern die Nutzungszeit der stromfressenden Glühlampen. Außerdem sind sie schlicht nicht notwendig, denn neue Lichttechniken wie LED bieten tolle Alternativen mit angenehmen Lichtwirkungen.

Die Umweltproblematik ist auch bei Energiesparlampen noch nicht vollständig geklärt. Denn haben Sie ausgedient, dürfen sie nicht in den Hausmüll, sondern müssen zu speziellen Sammelstellen gebracht werden. Das ist momentan noch schwierig, da das Rücknahmesystem noch nicht flächendeckend funktioniert.

Weitere Infos zu Leuchtmitteln im Vergleich finden Sie hier:

Weiterführende Informationen: