Gemeinsam auf Distanz: Mehr-Generationen-Häuser

- Foto: Rensch-Haus
Der kleine Kevin hält Oma und Opa fit, während die Eltern ihrer Arbeit nachgehen. Am Abend sitzen alle zusammen beim Essen oder jeder genießt seine Ruhe in den eigenen vier Wänden. Verschiedene Konzepte von Mehr-Generationen-Häusern halten die Familie zusammen und lassen gleichzeitig jedem seinen Freiraum.
Sie haben folgende Planungsmöglichkeiten:
Übereinander: Jeder hat seine eigene horizontale Wohnebene. Besonders geschickt kann dies bei Häusern am Hang umgesetzt werden: Beide Wohnebenen können ins Freie hinaus „verlängert“ werden.
Nebeneinander: In einer Doppelhauslösung lebt jeder noch ein wenig eigenständiger. Ist die trennende Wand so geplant, dass sie schnell durchbrochen werden kann, können die Bauherren leicht auf veränderte Familienverhältnisse reagieren.
Beieinander: Wer eine Maisonette- oder Einliegerwohnung integriert bzw. andockt, kann diesen separaten Platz auch als Büro nutzen oder vermieten. Und: Bei Bedarf ist die jüngere oder ältere Generation schnell mit unters Dach geholt.
Seite an Seite ohne Stress
Auch Patchwork- oder befreundete Familien entschließen sich gerne zum gemeinsamen Haus. Wie viel Miteinander den Bewohnern lieb ist bzw. gut tut, ist je nach Besetzung ganz unterschiedlich. Machen Sie sich besser vorher Gedanken über einen gemeinsamen Eingang, ein vereintes Treppenhaus oder gar zusammen genutzte Räume. Je flexibler Sie auf wechselnde Hausgenossen reagieren können, desto stressfreier wohnt es sich. Ist Ihr Grundstück groß genug, können Sie sich auch direkt für zwei frei stehende Häuser entscheiden. Foto: Schwörer-Haus
Versicherungsschutz für alle Generationen
Achten Sie gerade beim Generationenwohnen auf ausreichenden Versicherungsschutz! Grundsätzlich benötigt jede Familie ihre eigene Privat-Haftpflichtversicherung, selbst wenn ein direktes Verwandtschaftsverhältnis besteht.
Die wichtigsten Versicherungen für Hausbesitzer
- Wohngebäudeversicherung (fürs Gesamtgebäude)
- Hausratversicherung (für jeden Haushalt einzeln)
- Glasversicherung (bei Bedarf)
- Privat-Haftpflichtversicherung (gegen Ansprüche Dritter, beim Einfamilienhaus)
- Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung (gegen Ansprüche Dritter, ab Zweifamilienhaus)
- Gewässerschadenversicherung (bei Öltanks)
Viele Versicherungsgesellschaften kombinieren die Wohngebäude- und Hausratversicherung mit weiteren wichtigen Versicherungsbausteinen zu Paketlösungen. Vor jedem Abschluss sollte ein individuelles Beratungsgespräch stehen, das klärt, wie Sie für Ihren Hausbesitz jeweils optimalen Versicherungsschutz erreichen.
