Tipps für Ihre Reiseapotheke

- Foto: Robert Paul van Beets-fotolia.com
Bei einem immer näher rückenden Urlaub denkt niemand gerne an mögliche Verletzungen oder Infekte. Doch wirklich unbeschwert reist es sich erst mit einer sinnvoll ausgestatteten Reiseapotheke im Gepäck.
Zur Grundausstattung Ihrer Reiseapotheke gehört, was Sie auch zu Hause für kleinere und größere Notfälle bereithalten:
- Arzneimittel gegen Schmerzen, Durchfall, Erbrechen ...
- Medikamente für Allergien
- Desinfektionsmittel, Pflaster, Verbandmaterial
- Mückenschutzmittel, evtl. Zeckenpinzette
- Fieberthermometer
Weiteres hängt von Ihnen persönlich und von Ihrem Reiseziel ab: Augentropfen oder Nasenspray können bei Flugreisen Beschwerden lindern. Für eine Schiffsreise oder eine lange Autofahrt mit Kindern gehören Mittel gegen Übelkeit ins Gepäck. In den Strand- oder Skiurlaub sollten Sie nicht ohne ausreichenden Sonnenschutz aufbrechen.
Was spezielle oder ständig benötigte Medikamente angeht, können Sie nicht davon ausgehen, dass Sie überall identische Mittel bekommen. Es besteht unter Umständen sogar die Gefahr, dass Sie ein Plagiat kaufen. Beachten Sie daher für einen längeren Urlaub und Flugreisen zusätzlich folgende Punkte:
- Nehmen Sie bei dauerhaft benötigten Medikamenten rund ein Drittel mehr mit als für die Urlaubszeit nötig ist – falls etwa ein Flug ausfällt.
- Kontrollieren Sie das Verfallsdatum, bevor Sie die Medikamente für eine längere Reise einpacken.
- Koffer können verloren gehen, deshalb gehört wichtige Medizin ins Handgepäck. Doch Achtung! Klären Sie vorher die Sicherheitsbestimmungen, denn im Handgepäck dürfen nur geringe Mengen transportiert werden.
- Für starke Arzneimittel, die Sie unbedingt bei sich im Flugzeug brauchen, sollten Sie sich vom Arzt ein entsprechendes Schreiben geben lassen. Dieses können Sie dann dem Zoll vorzeigen.
- Beipackzettel und Dosierhilfen sollten Sie mitnehmen, Verpackungskartons können zu Hause bleiben.
- Informieren Sie sich bei Fernreisen mit größeren Zeitverschiebungen vorab bei Ihrem Arzt oder einem Apotheker, was bei Medikamenten wie Antibabypille oder Insulin zu beachten ist.
Quelle: ABDA
