Stromanbieterwechsel – auf echten Ökostrom achten

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Der Ökostrom-Anbieter „Naturstrom” verzeichnete in den sechs Wochen zwischen der Atomkatastrophe in Fukushima und dem 25. Jahrestag von Tschernobyl 50.000 Vertragseingänge und steigerte die Kundenanzahl damit auf über 150.000. Beim Marktführer „Lichtblick” stieg die Zahl der Ökostrom-Kunden über die Marke von 500.000 Bestandskunden.
Beim Wechsel lohnt es sich allerdings genau hinzusehen, denn fast jeder der großen Stromanbieter hat heute Ökostrom im Angebot. Hier ist allerdings Vorsicht geboten, denn mit so genannten RECS-Zertifikaten kann herkömmlicher Strom „grün gewaschen” werden. Stromtarife mit solchen Zertifikaten tragen nichts zum Ausbau der erneuerbaren Energien bei.
Von der aktuellen Ökostrombegeisterung profitieren tatsächlich vor allem die Anbieter, die tatsächlich mehrheitlich oder ausschließlich echten Ökostrom anbieten. „Viele Verbraucher achten dieser Tage sehr genau darauf, ob sie mit dem Anbieterwechsel auch tatsächlich etwas bewirken”, beobachtet Dr. Thomas E. Banning, Vorstandssprecher der Naturstrom AG.
"Echter" Ökostrom muss dabei nicht unbedingt teurer sein, als so mancher Standard-Verbrauchstarif regionaler und überregionaler Anbieter.
Zahlreiche Umweltschutzverbände gehen davon aus, dass nur eine Handvoll der vielen grünen Stromanbieter dieses Prädikat wirklich verdienen, zumindest was die besonders nachhaltige Wirksamkeit der Ökostrom-Produkte angeht.
Die Kampagne „Atomausstieg selber machen” hat sich beispielsweise der Förderung echten Ökostroms verschrieben und wird von 22 Umweltverbänden getragen und finanziert:
www.atomausstieg-selber-machen.de
Mehr zum Anbieterwechsel lesen Sie in der aktuellen Heftausgabe oder hier:
Anbieterwechsel: So wird Ihr Strom günstiger – oder „grüner”
