Kalter Winter – hohe Heizkosten

- Kosten sparen durch eine Modernisierung der Heizanlage. Foto: IWO
Selten haben die Deutschen den Frühling derart herbei gesehnt wie in diesem Jahr. Der lange, kalte Winter hat an den Nerven gezehrt. Eine unliebsame Folge der kalten Jahreszeit steht noch ins Haus und wird vielerorts nochmals zu Zähneklappern führen: die Heizkostenabrechnung.
In schlecht gedämmten und von alten Heizanlagen erwärmten Häusern schlägt die Kälte besonders zu Buche. Ärgerlich für alle, die ihre Heizungsmodernisierung wieder einmal aufgeschoben haben:
Unsere Zeitschrift bietet Energiesparern – und allen, die es werden wollen - in jeder Ausgabe zahlreiche Tipps und Entscheidungshilfen. Folgende Hausbeispiele zeigen, dass dank einer Rundum-Sanierung ein Energieniveau erreicht werden kann, das weit unter dem eines „normalen” Neubaus liegt.
Bei den unten vorgestellten Häusern wurden die alten Öl- bzw. Gasheizungen gegen neue Brennwertgeräte ausgetauscht. Auf dem Dach wurden Solarwärmeanlagen installiert, die Außenwände wurden dick gedämmt und die Fenster erneuert.
Öl-Brennwert und Solar
Statt 6.000 Liter benötigt diese Doppelhaushälfte nach der Sanierung nur noch rund 1.000 Liter Heizöl im Jahr.
Bild: IWO
Primärenergiebedarf nach der Sanierung (grüner Pfeil): 70 kWh/m2a
Primärenergiebedarf vor der Sanierung (roter Pfeil): 375 kWh/m2a
Gas-Brennwert und Solar
Zur neuen, gut gedämmten Haushülle gehört bei diesem Haus auch die Solarwärmeanlage. Sie unterstützt dieGas-Brennwertheizung.
Bilder: e3architekten, Hannover/Göttingen
Primärenergiebedarf nach der Sanierung (grüner Pfeil): 80 kWh/m2a
Primärenergiebedarf vor der Sanierung (roter Pfeil): 555 kWh/m2a
Man kann also mit Öl und Gas sehr sparsam umgehen.
Wer gleich auf unserer Webseite mehr zum Heizen mit Wärmepumpen, Holzpellets oder Solarenergie erfahren möchte – hier lesen Sie mehr:
