Tulpen – so kommen sie jedes Jahr wieder

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Vielleicht: Die Wühlmaus hat sie verputzt
Für Wühlmäuse sind Tulpenzwiebeln wahre Leckerbissen. Besonders im Winter freuen sich die Nager über dieses gefundene Fressen. Eventuell haben Sie also ein paar dieser Untermieter im Garten.
Wahrscheinlich aber: Falscher Schnitt im Vorjahr
Für Blumensträuße werden Tulpen häufig komplett abgeschnitten. Allerdings führt ein zu radikaler Abschnitt im Tulpenbeet dazu, dass die Blumenzwiebeln keine Nährstoffe mehr aus Blättern und Stängeln ziehen und einlagern können. So kann die Zwiebel im nächsten Jahr zwar noch grüne Blätter ausbilden, aber bis zur Blüte schafft sie es nicht mehr.
Verblühtes abschneiden
Wer sich über eine üppige Blüte im Beet freuen möchte, sollte so viele Tulpen wie möglich stehen lassen. Nur die verblühten Köpfe sollten Sie abschneiden – mit einem scharfen Messer. Die Stängel und Blätter der Pflanze bleiben, bis sie vergilbt sind. Bis dahin hatte die Zwiebel genügend Gelegenheit, sich die Nährstoffe zu ziehen, die sie für die Blüte im nächsten Frühling braucht.
Und falls es doch die Wühlmaus war?
In Pflanzkörben aus Drahtgeflecht oder in einem mit Kaninchendraht ausgelegten Pflanzloch sind die Zwiebeln sicher vor hungrigen Nagern.
Wer sich uneingeschränkt für die Vase bedienen möchte, sollte einfach jedes Jahr im Herbst neue Zwiebeln kaufen und pflanzen.
