Mein EigenHeim - Bauen Wohnen Leben

Sie sind hier: Meine Themen » Garten » Kleines Gartenparadies mit Teich

Kleines Gartenparadies mit Teich

51-wohnen-teich_7a0e7f9bf2.jpg

Sie träumen von einem Teich in Ihrem Garten? Von Seerosen, die sich im Wasser bewegen, von Goldfischen, die ruhig ihre Bahnen ziehen. Das muss kein Traum bleiben. Wir sagen Ihnen, wie Sie einen Gartenteich am besten anlegen und bepflanzen.

Anlegen eines Folienteichs

In unserem PDF-Download erhalten Sie Infos zu:
Standort im Garten • Größe und technische Ausrüstung • Teichprofil • Abdichtungsmaterial • Aushub • Verlegen der Folie • Teichrand • Einbringen der Pflanzen: So legen Sie einen Gartenteich an  (PDF-Download ganz unten)

Bepflanzung des Gartenteichs

Das natürliche Gleichgewicht stellt sich erst mit der richtigen Bepflanzung ein. Ein Gartenteich ist in folgende vier Teichzonen unterteilt:

1. Uferzone

Am besten wirkt eine Mischung aus verschiedenen Blütenfarben und Wuchshöhen. Als Pflanzen eignen sich z.B.:

Tipp: Rohrkolben und Binsen breiten sich sehr schnell aus. Deshalb müssen Sie bei Teichen unter 20 m² diese Pflanzen öfters zurückschneiden oder erst gar nicht verwenden.

2. Sumpfzone

Die Pflanzen sind zum Teil auch ein Unterschlupf für Schmetterlinge und andere kleine Lebewesen. Diese Pflanzen eignen sich für die Sumpfzone:

3. Flachwasserzone

Diese Pflanzen passen sehr gut in die Flachwasserzone:

4. Tiefwasserzone

Unterwasserpflanzen produzieren viel Sauerstoff und verwerten die Stoffwechselprodukte der Fische. Außerdem unterdrücken Sie das Algenwachstum.

Die Algen

Trübt sich im Lauf der Jahre das Wasser, können Überdüngung, Übersättigung durch gelöste Nährstoffe aus verrottenden Pflanzenteilen oder Fischexkrementen die Ursache sein. Algen, die sich vor allem in kleineren Becken und bei starker Hitze entwickeln, hält man in Schach durch ein bewährtes Hausmittel:
Nehmen Sie kleine, vielfach gelochte Plastiktüten (1 Liter), füllen sie mit Gersten- oder Weizenstroh und hängen sie in den Teich. Für hundert Liter Teichwasser drei Hände voll Stroh. Stoffe, die das Stroh abgibt schaden höheren Pflanzen und Fischen nicht. Die Algen sterben ab und das oft schon nach drei bis vier Tagen. Wasserlinsen, die die gesamte Wasseroberfläche bedecken, müssen Sie abkäschern. Wasserwechsel ist nicht nötig. Die Pflege sollten Sie weitgehend der Natur überlassen. Nur, wenn sich starke Pflanzen ausbreiten und schwache unterdrücken, ist Ihre ordnende Hand gefragt.

Weiterführende Informationen: