Mein EigenHeim - Bauen Wohnen Leben

Sie sind hier: Meine Themen » Dachausbau: Die Aktion » Aktion Dachausbau: Der Ausbau beginnt – Teil 1

Aktion Dachausbau: Der Ausbau beginnt – Teil 1

dach-ausbau-1_f07bc42300.jpg

Ende Januar konnten die Bauarbeiten bei den Gewinnern unserer Leseraktion Dachausbau endlich beginnen. Hier zunächst ein kurzer Rückblick auf eine lange Planungsphase mit einigen Hindernissen sowie ein erster Blick auf die Baustelle bei Familie Winter in Göppingen-Maitis.

Aus genau 6.436 Einsendungen kürte die Fachjury im Sommer 2010 das Dachgeschoss von Familie Winter zum Gewinner unserer großen Leseraktion. Die Fläche unter dem Dach des ehemaligen Bauernhauses war nicht ausgebaut: ohne Dämmung, ohne Dachfenster, mit einem Bretterboden und ohne einen komfortablen Zugang, der den Ansprüchen der vierköpfigen Gewinner-Familie genügte.

So soll das ausgebaute Dachgeschoss aussehen: Links ein großes, helles Studio, dazu ein Badezimmer und die Erschließung über den Treppenaufgang in der Mitte und eine Galerie. Bis auf das Bad sollen alle Räume bis zum First offen bleiben. Rechts ist die verbleibende Speicherfläche zu sehen. An diese Wünsche und an die Gegebenheiten vor Ort mussten zunächst die Sponsorenleistungen aller elf Industriepartner angepasst werden – ein zeitraubender Prozess.

Für Martin Straub und seinen Bauleiter Hubert Bux standen ausgiebige Detailplanungen im Dachgeschoss sowie viele Besprechungen mit den Sponsoren und der Bauherren-Familie an. Notwendige Zusatzarbeiten mussten festgelegt und kalkuliert werden. Ergebnis: Über die zunächst auf 60.000 Euro kalkulierten Sponsorenleistungen hinaus mussten die Sponsoren weitere Zusatzkosten übernehmen. Wer also selbst einen Dachausbau plant, muss wissen: Das, was wir in unseren Baustellen-Berichten an Arbeiten und Produkten zeigen, gibt es nicht für die ursprünglich kalkulierten 60.000 Euro. Ein Komplettausbau von rund 75 Quadratmeter Grundfläche in dieser exklusiven Form summiert sich auf über 80.000 Euro.

Kurz vor Weihnachten geriet der Dachausbau nochmals in Gefahr. Grund war höhere Gewalt: Das Nachbarhaus brannte völlig ab. Bei eisigen Temperaturen brach im Kaminschacht ein Schwelbrand aus, der das Gebäude komplett zerstörte – und auch das Haus der Winters gefährdete. Denn der Abstand beider Häuser ist nach heutigen Bauvorschriften viel zu klein. Die Feuerwehr und vor allem die Brandwand, die Hermann Winter beim Umbau 1993 sicherheitshalber eingebaut hatte, verhinderten Schlimmeres.

Bevor es dann an die eigentlichen Ausbauarbeiten ging, wurde ein Zugang zur Baustelle gebaut. Denn die schmale Treppe von der Wohnung nach oben hätte beim Materialtransport zu viele Umstände gemacht. Ein wettersicherer Zugang von außen mit Gerüst und Bauleiter schafft Abhilfe – und sorgt dafür, dass die Beeinträchtigungen für den Wohnalltag der Winters deutlich reduziert werden. Trotz Schnee und eisiger Kälte ist damit die Basis für den Dachausbau geschaffen...

Weiterführende Informationen: